Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Meddelanden och aktstycken - Underrättelser
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
45 2
meddelanden och aktstycken
lichkeit ist ein neuer Beweis dafür, wie das Luthertum immer neue
eigenartige Typen hervorbringt. Ein Lutheraner durch und durch
fest am Bekenntnis haltend, jeder kulturellen und
wissenschaftlichen Engherzigkeit völlig fernstehend, aufgehend in
wissenschaftlicher Arbeit und doch verständnisvoll für das Leben seiner Zeit,
mit starker Neigung zu konservativen Beharren in Sitte und
Ordnung und doch — hierin, aber auch nur hierin den Bahnen des
Erlanger Hofmann folgend — politisch durch und durch liberal,
kirchenpolitisch konsequent den Grundsatz der Zugehörigkeit zu keiner
einzigen Partei befolgend, doch zu starker Kritik am kirchlichen
Gegenwartsleben und an den kircklichen Einrichtungen neigend.
Innerhalb der Geschichte unserer kirchenhistorischen Forschung
kann man ihn nach der materiellen Seite einen der erfolgreichsten
Reformationsforscher nennen, sowohl auf dem Gebiete cler
allgemeinen Forschung hinsichtlich Luthers, als auch der bayerischen
Kirchengeschichte; nach der formalen und methodologischen Seite
aber wird man Kolde den entschiedenen Anwender Rankescher
Gedanken auf die Kirchengeschichte nennen können und einen
selbständigen Fortführer der Reuterschen Schule. Aller modernen
Geschichtsphilosophie abhold, sucht er den Kreis der Quellen und
des stofflichen Wissens möglichst zu erweitern, weniger der
Ideengeschichte zuneigend als der Geschichte der Ereignisse und
Personen. Die Reinheit des Wollens und die Klarheit der Ziele trat
dem Biographen Koldes bei der Arbeit immer wieder entgegen,
und wenn er sich mit den letzteren auch keineswegs identifizieren
konnte, so glaubt er sich nicht zu täuschen in der Empfindung,
dass der Charakterkopf eines deutschen Historikers, der hier zu
zeichnen war, uns ein treues Bild der politischen, wissenschaftlichen,
kirchlichen und religiösen Geschichte der letzten 50 Jahre bietet.»
— Den 27 juli 1914 afled i Gammelstad prosten teol. d:r Jakob
Albert Englund i den höga åldern af 81 år. Såsom författare har
han företrädesvis varit verksam på det kyrkohistoriska området.
Så utgaf han år 1876 en lefnadsteckning öfver Lars Levi Laestadius
och år 1889 Framstående kyrkans män jr ån Väster- och Norrbotten.
Flere värdefulla bidrag af hans hand gömmer ock den för flera år
sedan upphörda Theologisk Tidskrift. I sammanhang härmed må
en liten notis i K. Å:s årg. 1912 »Svensk kyrkohistorisk bibliografi»
rättas. Där uppgifves nämligen sid. 198 riktigt, att E. Curtelius’
teckning af Carl Erie Laestadius blifvit rècenserad dels i K. A. dels
ock i Kyrklig Tidskrift 1910 årg. 16 s. 166—168 af märket J. A. E.
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>