Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - II. Meddelanden och aktstycken - Nils Rodén, Resebrev från Adolph Sten till Herrnhut
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NILS RODÉN
die Gemeine herzlich lieb hat. Die meiste Zeit in Åbo verging, in
Unterredungen mit Professor Lefren, der gar ofte Freuden Threnen fliesen
lies über die Gnade die der liebe Heyland Seine Gemeine und Seinem
Volke über all zu unsere Zeiten beweist. Er bat, dass ich ihm rahten
solte, ob er ein Pastorat suchen solte wozu seine Frau ihm auch
aufmunterte (sie ist Mayor Leyonankar Schwester, und wünschte, dass sie
mit ihren Man den 1. Heyland, in ihren Grad auch dienen könte.) Ich
antwortete und sagte: wenn er einen herzlichen Trieb vüelte den Tod
des Herrn und Seine unaussprechliche Menschenliebe den armen
Menschen kund zu thun solte er es, nach dem er mit den Heyland darüber
ausgeredet, thun; weil die Ernte sehr gros ist und der Heyland viele
Arbeiter braucht. Ich frug P. Lefren ob er nicht glaubte, dass ein
Segen auf die Gemeinschaft der Kinder Gottes ruhete und ob er davor
wäre, dass die wenigen Selen in Åbo die den Heyland lieb haben dann
und wann vor den Angesichte Jesu zusamen kämen, um theils, ihre Not
vor Ihm zu klagen, und theils einander aufzumuntern Ihm, der sie so
theuer erkauft hat, zu leben, als auch gemeinschaftlich Ihm um neue
Gnade und erbarmung an zu rufen. Da er davor war, redete ich mit
2 alte ledige Brr. die zusamen würtschaften; der eine heist Legner, und
ist in Lifland mit den Brüdern bekant geworden, und der andere ist
ein Kaufman, und heist Ekenbom.
___i
Ich kam den selben Tag nach Ericksnäs auf deli sei. Obersten
Nor-denskjölds2 Guth, auf welches Br. Oern bald 2 Jahre gewesen ist. Der
Oberst Nordenskjöld ist schon in Februar dieses Jahr sei. heimgegangen,
und Br. Oern konte nicht genuch erzehlen wie der sei. Herr, den Heyland
und die Gemeine geliebt hat. Br. Oern hat in seinen, dess Obersten letzten
Tagen, auf sein Verlangen mit ihm zugleich das heil. A. M. genossen.
Kurz vor seinem ende, und in beysein 3 seiner Kinder, überreichte der
Oberste Nord, seine schlüsseis an Br. Oern mit bitte, dass er im Hause
bleiben solte biss seine Kinder die erbschaft getheilt haben. Br. Oern
hat gleich nach seinen Heimgang die Comode, wo die wichtigsten
Papiere drinne war, mit die Kinder ihre Siegels versiegeln lassen. Die
Ärben sint alle froh dass sie den Br. Oern dorten haben, und haben alle
völliche Vertrauen zu ihm; weil er den sei. Herrn es versprochen dass
er die aufsieht behalten will, so bat ich ihm dass er bleiben solte, aber
doch die Ärben antreiben dass die theilung bald geschehe. Br. Oern
N. Rodén, a. a., ss. 97 ff., 110 f., 119, 140, 144, 146, 148 f., 160 ff., 165, 167),
f. 1741 i Stockholm, d. 1804 på Hattanpää vid Tammerfors. G. Elgenstierna,
Den introducerade svenska adelns ättartavlor, IV, s. 524.
1 Av den fortsatta skildringen av resan genom Finland har här förbigåtts
5 oktavsidor.
2 Carl Fredrik Nordenberg, adlad Nordenskjöld, till Eriksnäs i Sibbo
förs., f. 1702, d. 19/3 1779 i Sibbo. O. Wasastjerna, Attar-taflor öfver den
på Finlands Riddarhus introducerade adeln, II, s. 141.
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