- Project Runeberg -  Kyrkohistorisk Årsskrift / Fyrtiofjärde årgången, 1944 /
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(1900)
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Undersökningar - Theodor van Haag S. J., Die apostolische Sukzession in Schweden - 9. Bischofspläne und Bischofsernennungen unter Johann III

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die apostolische sukzession in schweden Ii/

auf Hilfe von katholischer Seite37, hielt aber an seinen eigenen
liturgischen Reformen, besonders an der Messordnung fest. Er suchte
sich Bischöfe aus, die bereit waren, dieses Programm
durchzuführen. In Andreas Laurentii Björnram fand sich 1583 der geeignete
Mann für Uppsala.38 Schon vorher war Västerås mit dem
nachgiebigen Petrus Benedicti Oelandus und Linköping mit dem
Humanisten Petrus Caroli besetzt worden. Dazu kamen nun Ericus Erici
Sorolainen für die beiden finnischen Bistümer, die in Personalunion
vereinigt wurden, Nicolaus Stephani für Växjö und Christian
Agricola für das neue Bistum Reval. Sie hatten zum Teil bereits eifrig
für die Liturgie gearbeitet und mussten sich nun alle ausdrücklich
zur Beobachtung der Nova Ordinantia und der Liturgie
verpflichten. Auch der Pfarrer von Gävle Olavus Stephani Bellinus, der
1589 an Stelle des nach Linköping versetzten Petrus Benedicti zum
Bischof von Västerås ernannt und geweiht wurde, hatte bereits
seinen liturgischen Eifer unter Beweis gestellt. Bei ihm wie bei
anderen spielte die Sorge um die Gunst des Königs dabei mit, wie
das wenig charaktervolle Umfallen zu den Gegnern der Liturgie
auf der Synode von Uppsala 1593 beweist.

Andreas Laurentii Björnram wurde im Herbst 1583 zum
Erzbischof geweiht.39 Als Tag der Weihe wird der 8. September
angegeben, gegen den aber Bedenken bestehen. Über die Zahl der
gleichzeitig ordinierten Bischöfe ist nichts Sicheres bekannt. Die
knappen Notizen, die über die Bischofsordinationen der achtziger Jahre
vorliegen, lassen erkennen, dass sie mit der gleichen Feierlichkeit
vorgenommen wurden wie die Weihe von 1575. Direkte
Nachrichten fehlen; aber die erneute Verpflichtung der Bischöfe auf die Nova
Ordinantia und ihre übrigen Versprechungen vom 10. September

37 Die Befürchtung des Abrahamus Andreae Angermannus, es könne
»Posseviniani ordinis quispiam peregrinus doctor et Episcopus» die Nacken
der Schweden unter das Joch des Antichrist beugen, war, als sie 1588
ausgesprochen wurde, längst überholt. Hist. liturg. fol H.

38 Nach dem Tode des Laurentius Petri Gothus ging das Gerücht, der
König wolle David Chyträus zum Erzbischof ernennen. Vgl. Possevino an
Como, Braunsberg 8. Juli 1579. Arch. Vat. Nunz. Germ. 92 fol I45v; ferner:
Warszewicki an Possevino, Swartsö 28. Mai 1579. Arch. Vat. Nunz. Polon.
92, fol I03v. — Anfang 1583 war Andreas Torchilli in Aussicht genommen
worden; er soll aber die Ernennung abgelehnt haben. SRA I, 2, S. 643.

39 N. Ahnlund, Andreas Laurentii Björnram SBL I, 661. 663.

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