- Project Runeberg -  Untersuchungen über den Magnetismus der Erde /
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(1819) [MARC] Author: Christopher Hansteen Translator: Peter Treschow Hanson
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Erster Theil. Die mechanischen Erscheinungen des Magneten - Seiten ...

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Viertes Hauptstiick.
Ueber die Berechnung der Halleyschen Linien nach der ersteri
unvollkommneren Theorie Eulers.
Wenn zwey vollkomrnen bewegliche Magnete auf einander wirken, so konnen
sic nuv dann in Ruhe seyn, wenn beide in einer und derselben Flåche liegen
(man denke sich hier und ira folgenden immer zwey Linear- Magnete). Der
selbe Fall wiirde eintreten, wenn der eine Magnet beweglich, der andere un
beweglich wåre. Eine solche Fliiche durch den unbeweglichen Magneten
heifse ein magnetischer Meridian, und die Linie in demselben, in welcher sich
der bewregliche Magnet in Rulie befindet, die Ruhelinie.
Wird nun ein solclier ura seinen Mittelpunkt sich bewegender Magnet
noch von einer andern als der magnetischen Kraft afficirt, so mufs er natiir
lich seine Ruhelinie verlassen j wirket aber diese Kraft in der Flåche des mag
netischen Meridians, so wird die neve Ruhelinie (d. h. die Linie, in welcher
der Magnet, von beiden Kraften afficirt, in Ruhe kommt) noch in demselben
Meridiane seyn ; im entgegengesetzten Falle wird sic einen Winkel mit dem
selben machen. Der Satz: ein beweglicher Magnet, der sich in dem Wirkungs
krcisc eines unbeweglichen befindet, kdnne nur dann in Ruhe seyn, wenn beide
in einer Flciche liegen, ist also nicht allgemeingultig. Hierin irrte sich Eider
in seiner ersten Theorie. Mem. des Sciences å Berlin Tom. \*>me, A. 1757-
Ist BAab (Fig. 6) die Erde, die Magnetaxe AB ein Diameter derselbcn,
so wird jede Flache BLA durch diesen gelegt (also jeder Magnetmeridian),
ein grofster Kreis seyn, dessen Flache bekanntlich mit der Oberflache der Ku
gel einen rechten Winkel bildet. Ist dagegen die Magnetaxe ab eine Chorde
der Erdkugel, so wird jeder magnetische Meridian bLa einen kleinen Kreis
bilden, der einzige bBAa ausgenommen; folglich bilden in diesem Falle die
magnetischen Meridiane keine rechten Winkel mit der Oberflache der Erde.
NMS (Fig. 7) stelle den Horizont vor, NZS den geographischen Meridian
durch Cj N sey Norden, S Sliden j PIQ sey eine durch den Punkt C und die

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