Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Erster Theil. Die mechanischen Erscheinungen des Magneten - Seiten ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
Theorie des Magneten. 165
samkeit, und in geringen Eutfernungen wird die Anziehung grofser, als sic ei
gentlich seyn sollte.
Man sieht also, dafs die Grofsen ?n, welches die absolute Kraft des Mag
neten bezeichnet, und r, welches das Gesetz bestimmt, wornach die Kriifte der
Elemente vom magnetischen Mittelpunkte nach den Polen zu wachsen, nicht
ira strengsten Verstande beståndige Grafsen sind. Am deutlichsten sieht man
dies bey dem unmagnetischen Eisen, wo also m zn o, die Anziehung eines
Magneten auf dasselbe also auch nach den obenstehenden Formeln = o seyn
sollte, sowie auf jede andere unmagnetische Materie, z. B. Holz, Stein u. ?. w.
Gleichwohl wird nach und nach, wie das weiche Eisen dem Magneten genahert
wird, das Gleichgewicht zwischen dessen magnetischen Kraften mehr und mehr
aufgehoben, d. h. die Grofse m wåchst von o an, bis sic bey der Beruhrun»
den nåmlichen Werth, wie im Magneten selbst, erhalt. Die Anziehung des
weichen Eisens durch den Magneten karm also auf keine Weise nach den oben
stehenden Formeln bestimmt werden. Man konnte sich ein hbheres Gesetz
denken, welches zugleich die Veriinderungen der Grofsen m und r 7 und die
daraus fliefsenden verschiedencn Anziehungen und Abstolsungen bestimmte.
Man mufste dann suchen m und r als Funktionen des Abstandes a aus
zudrUcken; wie verwickelt dieses Gesetz werden wiirde, sieht jeder. In
grofsen Entfeimmgeii ist inzwischen diese Verånderung in den Kraften und
ihre Vertheilung ganz unmerklich, und nur bedeutend in kleinen Abstanden,
die sich der Beruhrung nahern. Die bisher gefundenen Formeln sind also
unter dieser Einschrankung vollkommen brauchbar.
Zusatz. Oben ward bewiesen, dafs in grofsen Entfernungen die Anziehun
gen bey gleichgroisen Magneten sich umgekehrt verhalten, wie die vierten Po
tenzen der Entfernungen; also miissen auch die Gegengevvichte p sich umge
kehrt verhalten wie die vierten Potenzen der Entfernungen. So sind z. B. in
<ien Entfernungen 5,0 — 4,5 — 4,0 die Gegengewichte p = 0,256 — 0,343
— 0,601 , wekhe sich wie 1 : 1,45 : 2,55 verhalten; aber (4,0)+ : (4.5)* . faoy
= 256:410:625 = i : 1,60: 2,44 ungefiihr wie die zugehorigen Werthe von p.
§•18. Durch diesen Fersuch ist es also mehr als ivahrscheinlich gemacht,
dafs r nicht kleincr seyn karm als 2. Dies wird noch mehr bekraftigt durch
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>