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Theorie des Magneten 205
einen imendlich grofsen Krummungsradius haben j 5) jcde magnetische Linie
(wenigstens die in der Nahe der Pole) hat einen W>ndepunkt (punctum re
flexus), worin die Kiiiminung sich nach’ der entgegengesetzten Seite veriin
dert; 4) die Linien, welche nahe bey den Polen entspringen, haben zwey
Punkte, in welchen sic lothrecht gogen die Axe AB stehen (oder in wekhen
die Tangonte lothrecht auf AB ist). Die Linie POA, welche die isogonische
Linie iiir w = 0° ist, schneidet diese Curven nahe am Pole in zwey Punk
ten, in rvelchen die Tangente also lothrecht auf AB steht. Der eine von die»
sen Punkten, z. B. O, ist zugleich dorjenige, worin die Curve ihre grofste Ent
fernung vom Perpendikel EC hat, oder, wenn EC fiir die Abscidelinie cerechI
net wirdj worin die Ordinate ihr Maximum hat.
Aehnliche Linien wurden vermittelst der Formel fur cotro in §. 19 No. I. a
(yvo r zzz 1) construirt, welche blos darin von den krummen Linien in Fig. 26
verschiedeii waren, dafs die Queraxe EC in jenen etvvas griifser als in diesen
war; diese sind, ura Weitlauftigkeit zu vermeiden, ausgelassen.
Legt man einen kiinstlichen Magneten unter eine ebene, doch nlcht allzu
glatt gesfhliiiene Messingplatte , oder unter ein Stiick Papier, und strevet Ei
scnfeilspahne auf die Flache, so ordnen sich, wenn man kleine Schlage auf
die Ecke thut, die Feilspahne in eine Art krumme Linien, welche grofse
Aehnhchkeit mit den hier a priori gefundenen haben. Am besten geschieht
diese Vergleichung, wenn man im voiaus auf dem Papiere oder der Platte die
Curven in Fig. 26 so construut. dafs AB gleich der Lange des Magneten ge
setzt wird, dessen man sich zum Versuche bedienen will, und man den Mag
neten so darauf legt, dais er genau von der Linie AB gedeckt wird. Je g-
ringer des Magneten Breite und Dicke im Vergleiche mit seiner Lange ist,
desto grofser wird die Uebereinstimmung werden. Sind dagegen die Curv< n
nach §.igl. a construirt, so werden die Queraxen lioher als bey den Feilspaha
lmien. Dieses beweist ebenfalls, dafs die bisher angenommene Hypothese
* = 2 der Wahrheit am nåchsten komme.
§. 27. Problem. Wenn, ein unendlich kleiner Magnet sich in eines Kreises
Mittelpunkte bcfindet, den Hinkel zu finden, welchen die magnetische Direction
in eincm gegebenen Punkte der Peripherie mit der tangeule derseLben macht,
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