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Funftes Hauptstuck.
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den Aufhangebugel der Drehungswage, drehte bey allen Versuchen den Auf
hangungsdrath, bis die Richtung der Nadel einen Winkel von 3o° mit dem
magnetischen Meridiane machte, und beobachtete den Drehungswinkel. Hier
auf schnitt er die Nadel nacli und nach kiirzer, magnetisirte sic jedes Mal zur
Såttigung, und beobachtete flir jedes Mal den Drehungswinkel, der sic bis so°
von ihrem Meridiane zuruckhielt. Er fand, dafs, wenn die Nadel 12 Zoll
lang war, der Drehungswinkel 11,5 Grad war, und dafs er fur jeden Zoll,
um welchen die Nadel kiirzer, 1 Grad kleiner wurde; fur die Langen 1, f
und | Zoll fand er die Grofse des Drehungswinkels 0,35, 0,07 und 0.02*) GrSd,
d. i dafs fur kleine Nadeln die Momente sich verhalten wie die Quadrate der
Langen der Naddn. Das Gevvicht des hierzu gcLrauchten Stahldrathes war
38 Gran der Fufs.
Bey einem andern Stahldrathe, dessen Gewicht 863 Gran war, bey 1 Fufs
Lange und einem Durchschnitte von fast 2 Linje», fand er, dafs, wenn die
Lange i 8 Zoll war, es einer Drehung von 288° bedurfte, um ihn 30 Gråde
vom Meridiane zuriickzuhalLen; wie audi, dafs jede Veiminderung von 1 Zoll
in der Lange der Nadel eine Abnahme des Momenles der dirigirendon Kraft
von 19* Grad verursachte. Von 4I Zoll bis | Zoll Lange lichteteu sich auch
hier die Momente der dirigirenden Krafte sehr genau nach den Quadraten der
Nadellan.^en.
IV. Endlich untersuchte Coulomb die Tntensitlit in verschiedenen Punkten
einer Magnetnadel auf folgende Weise: In einem ungesponnenen Seidenfaden
cc (Fig. 45) hangte er horizontal eine kleine magnetisirte Stahlnadel ab vori
*) Wie Coulomb diesen Drchungswinkel gefunden habe, ist schwer cinzuselion. Er sagt: "Boy
den Versudien liabe ich midi zur Aufhangung hauptsachlich des Kupferdrathes von No. 12 be-
dient, des fcinsten, der im Handel zu ]iaben ist; und dann eines noch weit feineren Silber-
dratlics, dessen Starke der Drehung, bey gleicher Lange, nur /, von derjeni^en des Kupfer-
aratKéS ist. Durch Divlsiori des dureli die Erfahrung gefundenen Drehungswinkels durch 30
hat mau die ReadtaW auf dk Anzahl der Gråde zuriickgebracht, wclche" beobachtet worden
ivareii, wenn man sich dos Kupferdrathes von No. 12 bedient hulte." ]\lan bekommt also die
durch den Versuch gefundenen urspriingUchen Werthe des Drehungswinkels durch Multiplica-
tion der obigen Zahlen mit 30, welches fiir letzteren Winkel giebt 0,02 X3O~ 0 6 1 Grad
rine GroTse, wt-lclie sich kaum am Drehungs- Mikrometer ablesea lafst.
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