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160 —.
So verbirg denn armes Herz
Was dich so im Stillen quälet:
Und ihr Augen, Nichts erzählet
Von der Seele stummem Schmerz!
Fliehe nur, Liebe, mit deinen Pfeilen,
Nimmer traue ich deinem Glück,
Laß mich einmal in Frieden weilen,
Schone mich endlich mit deinem Blick!
Denn deine Schmeichelmienen künden
Meiner Freiheit ja nur den Tod;
Hoffe nicht mehr, sie in Fesseln zu binden,
Muthig trotze ich deinem Gebot.
So singend wähn ich wohl mich frei,
Seh’ ich Clarisse nicht:
Indeß zu neuer Sclaverei
Sie frische Ketten flicht.
Ein Blick, ein Wort beugt ohne Müh
Den kaum gefaßten Sinn; —
Geb’ wieder mich der Liebe hin,
Kehrt mit Clarissen sie.
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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