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— 116 —
42.
Älnge.
So schau ich niemals denn vom Gliick auch nur den
Schimmer,
Daß nicht des Trübsals Nacht ihn wieder scheucht für
immer?
Muß denn mit Thränen stets des Menschen Jubel schließen,
Und kann der Freude Strom uns nie beständig fließen?
Umsonst hofft Ruh die Brust, wenn sich die Stürme
legen,
Da sie aufs Neue stets des Lebens Meer bewegen.
Drum hoff auch nicht, o Herz, dir werd’ Erlösung kommen.
Des Schmerzes Art wird wohl, der Schmerz selbst
nicht genommen.
Ach! um vollkomm’nes Glück wirst du vergeblich flehen,
Es soll was uns erfreut nun einmal nicht bestehen.
O, harter Schicksalsspruch, der über Wolken weht:
Der Mensch erkennt sein Glück erst, wenn es von ihm geht.
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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