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Und für sein Erbrecht Carl so kühn die Lanze bricht,
Daß ganz Poloniens Macht zu seinen Füßen liegt.
Die Städt erschließen sich, die Schlösser seinen Händen,
Und Wahl und Huldigung wird ihm von Polens
Ständen.
Dem großen Gustav gleich, strahlt er, ein Siegsgestirn,
Und stolzer Lorbeer schlingt sich frisch um seine Stirn.
So folgt dem Friedensbruch schnell die verdiente Strafe.
Erobert ist der Thron, gefesselt liegt der Slave,
Und rings sieht sich die Welt durch’s Siegerschwert
bedroht,
Obwohl gewappnet längst schon auf des Neids Gebot.
Und lauernd der Gigant am Wolgastrand sich hebet,
Schlägt mit dem mächt’gen Schwert den Tisch, daß er
erbebet:
»Ihr Garden marsch! greift an den Nachbar mir vom
Norden!
Auf! brechet in sein Land mit Feuer, Schwert und
Morden.«
Und heulend überschwemmt die Horde Lieflands Auen,
Der dort verübte Greul erfüllt das Herz mit Grauen,
Doch wird die Schmach gerächt durch’s Schwert, das
Wasa schwingt,
Rings Leichen, deten Blut das Land in Strömen
trinkt.
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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