- Project Runeberg -  Rökstenens chiffergåtor och andra runologiska problem /
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(1930) [MARC] Author: Sigurd Agrell - Tema: Runic inscriptions, Östergötland
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Die Rätsel der Geheimschrift auf dem Stein von Rök und andere runologische Probleme. Deutsches Resümee

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120 K. Human. Vetenskapssamf:s i Lund Årsberättelse 1929—30 nunmehr dem Verf. die wahrscheinlichste zu sein. Das aus 24 Buch-staben bestehende griechische Alphabet diirfte das Hauptmuster bei der Bildung" der 24 Runen gewesen sein. Gewisse von diesen Runen gehen aber nicht auf griechische Buchstaben zurtick, sondern auf unter den Griechen und den hellenisierten Oströmern in der Magie gebrauchte mystiche Zeichen: Y n (alter )(() auf das Zeichen der Dioskuren Y; χ g (in der Inschrift von Vi X) auf das γåμμa-Kreuz ψ, Variante ,ζ ; ^n (naudr = *Avåyκη) auf »das Rad der Ananke», ein Zeichen 0, das sich auf den spätantiken Verfluchungstafeln findet, dessen Ring bei den Germanen weggelassen wurde usλv. (§ 33 f.). Eine vermittelnde Rolle diirften als Vorstadium der ersten phoneti-schen Schrift der Germanen gewisse in Holz geschnittene Merkzei-chen (schw. bomärken) gespielt haben, die wahrscheinlich vor dem Beginn des eigentlichen Schriftgebrauches von den Sarmaten entlehnt worden sind. Die sarmatischen Zeichen (vgl. Rostovtzeff) waren aber in vielen Fällen umgestaltete griechische Buchstaben. — Die kelto-alpine Alphabethypothese (Marstränder, Hammarström) Λvird in ihren Grundlinien gepruft (§ 35 f.). Der Verf. lehnt diese Theorie ab, macht aber auf Material aufmerksam, das mithraistischen Einfluss auf die Kelten bezeugt.

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