Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VII. Industrie, Handwerk und Hausgewerbe. Einl. von Alf. Larson - 4. Öle, Teer, Gummi und ähnliche Stoffe. Von Alf. Larson
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VII. INDUSTRIE. HANDWERK UND HAUSGEWEliBE.
Jährlich kg
1881-85 ..........................1414 485
1886—90 ..........................1 573 394
1891-95 ..........................1688 778
1896—00 ..........................2 228105
1901—05 ..........................2 448 856
1906—10 ..........................2 358 010
1910 ..............................2 425 000
1911 ..............................2 210 900
Parfüme.
Parfüme im gewöhnliehen Sinne sind meistens Lösungen wohlriechender Stoffe
in reinem Spiritus. Im allgemeinen werden Parfüme und feinere Seifen in
denselben Fabriken hergestellt; 1911 gab es deren 21 mit 74 Arbeitern. Der
Ge-samtherstellungswert an Parfümen wurde 1911 auf 1 017 600 Kr, die Einfuhr
auf 13 300 Kr und die Ausfuhr auf 13 000 Kr geschätzt.
Seife und Schmierseife
gewinnt man durch Zersetzung von Fetten, festen sowohl wie flüssigen, mit
Alkalien. Gemeinhin gesprochen ist Seife fettsaures Natrium, Schmierseife
fett-saures Kalium. Die Seifensiederei war früher, wie vieles andere, eine Industrie
für den Hausbedarf, wobei man aus Holzasche und Kalk die nötige Kalilauge
bereitete, die mit Talg oder Tran gekocht wurde. Man erhielt so eine
Schmierseife, die dann mit Kochsalz ausgesalzen wurde, wodurch man eine feste und
gute Seife gewann. Die erste Seifenfabrik im Reiche wurde 1823 von Lars
Honten unter Mitwirkung von Berzelius angelegt. Obgleich die Rohstoffe für
diese Industrie, besonders Talg, Tran und Leinöl, teilweise im Lande erhältlich
sind, wird dennoch jetzt der allergrösste Teil vom Auslande bezogen, da die
einheimische Erzeugung unzureichend ist, namentlich seitdem man begonnen hat,
für den Zweck Öle von tropischen Gewächsen, wie Kokosnussöl, Palmöl u. a.,
zu verwenden. Zur Wäsche benutzte man früher mit Vorliebe Schmierseife,
die jedoch in den letzten Jahren immer mehr von Stückseife verdrängt wird. Zu
billigeren Toilettenseifen, sog. kalt gerührten Seifen, verwendet man vorzugsweise
Kokosnussöl.. Daneben hat man auch begonnen, »pilierte» Seifen herzustellen, die
vorzugsweise aus Talg, Palmöl und Palmkernöl bereitet werden. Man stellt sie
aus einer möglichst neutralen, ausgesalzenen und »geschliffenen» Kernseife her,
die zermahlen, parfümiert und gepresst wird. Ausser andern guten Eigenschaften
haben diese Seifen auch die, dass sie besser und dauerhafter parfümiert werden
können als andere.
Während der letzten 50 Jahre hat die schwedische Seifen- und
Schmierseifenfabrikation andauernd Fortschritte gemacht. So gab es 1860 13 Fabriken
mit einer
Erzeugung von 1629 577 kg Schmierseife im Werte von 671 771 Kr. das kg zu 41p2 Ore
> 475 816 > Seife » » » 187 175 » » > » 393 »
Der Verbrauch betrug im ganzen 2 148 225 kg im > > 891 237 > » > > 41’4 >
pro Kopf jährlich. 0’55 kg im > > 0"23 Kr.
Im Jahre 1911 gab es 62 Fabriken mit 730 Arbeitern und einer
Erzeugung von 17 025 600 kg Schmierseife im Werte von 6 029 200 Kr. das kg zu 35’4 Ore
> 4 562 900 > Seife > > > 3 767100 > ’ . » » 82 5 »
Der Verbrauch betrug im ganzen 21 975 600 kg im > > 10 310 800 > > > » 46’9 >
pro Kopf jährlich 3’95 kg im > > 1’85 Kr.
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