- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Zweiter Teil : Gewerbe /
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(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VII. Industrie, Handwerk und Hausgewerbe. Einl. von Alf. Larson - 8. Waren aus Stein, Ton, Kohle und Torf - Zement, Mörtel und Gips. Von G. H. Nordenskiöld, E. Svedmark und Alf. Larson

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ZEMENT, MÖRTEL UND GIPS.

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men und seewärts nach Lomma transportiert. So kam es zur Bildung der
Schonischen Zementaktiengesellschaft, deren erster Chef, Ingenieur E. F.
Berg, sich grosse Verdienste um die Entwicklung der Zementindustrie in
Schweden erworben hat. Die natürlichen Bedingungen für die
Zementfabrikation sind günstig in Schweden infolge des reichlichen Vorrats
an geeigneten Rohstoffen. Nach der Lommaer Fabrik (die 1904 einging)
wurden denn auch weitere Fabriken angelegt: bei Limhamn (im Besitz
der Schonischen Zementaktiengesellschaft) und Visby 1885, auf Öland
1888, bei Hellekis 1892 und bei Klagshamn und Maltesholm 1898. Die
jüngste Fabrik ist die Iföer Zementfabrik (gegr. 1909). Der Verkauf
der Erzeugnisse aller dieser Fabriken geschieht durch die Schwedische
Zementverkaufs-Aktiengesellschaft in Malmö. Der schwedische Zement
hat sich infolge seiner vorzüglichen Beschaffenheit ein gutes Ansehen
erworben, auch als Ausfuhrgut, zunächst unter dem Namen Lommazement.
Die Fabrik in Lomina erzeugte anfangs 20 000 Fass Zement im Jahre.
Nun beträgt das Erzeugungsvermögen der Limhamner Fabrik etwa 900 000
Fass pro Jahr. Sämtliche schwedischen Fabriken können jetzt bei vollem
Betriebe ca. 2x/2 Millionen Fass Zement im Jahre produzieren. Die
Erzeugung im Jahre 1911 betrug 282 862 Tonnen (1 571 000 Fass) im Werte
von 8 344 600 Kr. 1 156 Arbeiter wurden damals in der
Zementfabrikation beschäftigt. Seit dem Jahre 1889. wo Zement mit einem Zoll
von 40 Öre pro 100 kg belegt wurde, nahm die Erzeugung etwas zu, rascher
aber erst nach 1895, wo der Zoll auf 60 öre pro 100 kg erhöht wurde:
seitdem haben Erzeugung und Ausfuhr ständig zugenommen.

Die Entwicklung der Zementindustrie und die Grösse des "Verbrauchs
in Schweden seit dem Jahre 1875 ist aus Tab. 98 ersichtlich.

Tab. 98. Zementindustrie.

Jährlich [-Erzeugungswert,-] {+Erzeugungs- wert,+} Kr Einfuhr Kr Ausfuhr Kr Verbrauch Kr
1875 .............. 221000 265 000 119 000 367 00Ö
1876-80 ............ 398 000 285 000 204 000 479 000
1881—85 ............ 634 000 328 000 332 000 630 000
1886-90 ............ 1 063 000 360 000 310 000 1 113 000
1891—95 ............ 1 829 000 69 000 971 000 927 000
1896-00 ............ 3 322 000 67 800 914 700 2 475100
1901-05 ............ 3 849 500 260 000 662 000 3 447 500
1906—10 ............ 6 834 100 373 500 1 042 200 6 154 400
1910.............. 8 480 000 691 000 2 392 000 6 779 000
1911.............. 8 344 600 636 900 2 390 400 6 591100

Von der Ausfuhr im Jahre 1911, insgesamt 108 653 Tonnen, gingen
50 736 Tonnen nach Argentinien, 17 371 Tonnen nach Russland, 16 470
Tonnen nach den Sundainseln, 9 724 Tonnen nach Dänemark und 9 693
Tonnen nach Finnland, der Rest nach Australien, Norwegen. Britisch
Südafrika, Deutschland u. a. Ländern.

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