- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 11. 1917 /
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dasteht. Dass wirklich solche wechselnde Chromosomenzahlen in
den Keimzellen von H. excellens vorkommen können, habe ich mehr-
mals bei Untersuchung der Embryosackentwicklung dieser Pflanze
beobachtet. In der E. M. Z. der meisten Samenanlagen folgt
eine typische Tetraden- und Reduktionsteilung; eine unregelmässige
Chromosomenverteilung wird nur durch das Vorkommen von Gemini
und ungepaarten Chromosomen verursacht. In Fig. 3 ist ein Teil
eines normalen Embryosackes auf dem 4-Kernstadium abgebildet,
wo ganz deutlich wenigstens 24 Chromosomen, also eine für H.
excellens ziemlich hohe »haploide» Chromosomenzahl zu unterschei-
den ist.. Der genannte Embryosack ist der normale sexuelle,
während hinter diesem ein apospor entwickelter Embryosack ausge-
bildet wird, der natürlich die diploide Chromosomenzahl 42 in
den Kernen führt. Die von OsTENFELD hergestellten Bastarde mit
H. excellens als Mutterpflanze geben übrigens weilere Beweise dafür,
dass eine variable Chromosomenzahl in den haploiden Kernen dieser
Pflanze vorkommt.

Pollenzellen mit Exine werden nie gebildet, sondern nach der
homotypischen Teilung folgt eine allmähliche Degeneration der
Tetradenzellen.

H. aurantiacum.

In den Bastardierungsversuchen von OsTENFELD wurde H. auran-
tiacum in den meisten Fällen als Pollen-Pflanze benutzt. Da diese
Art in fast allen Samenanlagen, apospore Embryosäcke ausbildet,
so giebt sie zugleich ein gutes Beispiel dafür, dass die Fähigkeit
zu asexueller Embryobildung nicht durch mangelnde Pollenzellbil-
dung hervorgerufen wurde. Eine zytologische Untersuchung der
Pollenentwicklung mag daher von Interesse sein.

Die Zahl der Chromosomen habe ich in Querschnitten von Wur-
zelspitzen einigermassen genau bestimmen können. Etwa 36, jeden-
falls zwischen 34 und 38 Chromosomen waren ziemlich deutlich
in den Äquatorialplatten zu unterscheiden. Es ist indessen klar,
dass eine genaue Bestimmung der somatischen Chromosomenzahl
hier von nicht allzu grosser Bedeutung ist, denn für die Beurtei-
lung der Kernverhältnisse in den Bastarden ist es nur wichtig die
Chromosomenzahl in den Pollenzellen genau feststellen zu können.
Wie aus der Schilderung der P. M. Z -Teilungen in H. excellens,
hervorgebt, ist die Chromosomenzahl der Keimzellen keineswegs

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