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Im Jahre 1917 wurde auch die durchschnittliche Halmlänge jedes
Individuums gemessen; für die fertile Serie war
M = 43,27 = 1,56 cm
und für die sterile
M = 46,27 -E 2,02 cm,
deren Differenz = 2,93 + 2,55
ist; folglich gibt es auch in dieser Hinsicht keinen reellen Unter-
schied.
Was die Erblichkeitsverhältnisse betrifft, dürfte man mit grösster
Wahrscheinlichkeit voraussetzen können, dass die Mutterpflanze
(Nr. 630) der hier erwähnten Pedigree-Kultur das Kreuzungspro-
dukt (F,) eines zwittrigen und eines männlichen Individuums ist,
und dass dieses sich in der F,-Generation in folgende Zahlenver-
hältnisse spaltet:
Zwittrige Pflanzen Männliche Pflanzen Summe
43 L9 62
was für 3 i 1 berechnet
46,50 : 15,50
oder 2,77 : 1,23 ergibt.
Mit Berechnung des mittleren Fehlers sind
M, L2 0:205
M, = 1,5 == 0522.
Das gefundene Zahlenverhältnis zeigt also eine gute Überein-
stimmung mit dem ideellen.
Es wäre natürlich vom grössten Interesse gewesen, wenn man
artifizielle Kreuzungen der zwittrigen und der männlichen Indivi-
duen ausgeführt hätte, aber dies stiess wegen der Kleinheit der
Blütenteile auf grosse technische Schwierigkeiten; bei allen von
mir beim Timotheegras ausgeführten Kastrierungen schrumpfte das
Gynäzeum zusammen und ist danach bald zu Grunde gegangen.
Die F,-Generation habe ich nur wenig studiert. Im Jahre 1917
wurde in Einzelkulturen nach Isolierung die von 34 in F, fertilen
Individuen erhaltenen Samen ausgesät; zusammen wurden 333
Pflanzen ausgepflanzt, von denen aber durch ungünstige Witte-
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