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Als Oberflächenplankton
nur in saprobisierten Gewäs-
sern.
Kommt dazu als Tiefen-
plankton in Seen und Teichen
HI. Die heterotrophe Formation. ‚vor. — Über das ökologische
Spektrum einer derartig verti-
kal zonierten Sees, s. Fig. 3.
Dort oben das oberflächliche
Plankton, unten das Tiefwas-
serplankton.
Betrefls der verschiedenen Assoziationen, die sich beim Aufbau der
oligo- bezw. eutrophen Seenformation beteiligen, s. näher bei E.
NAUMANN 1917.
7. Die Selbstverunreinigung bedingt in allen nahrungsreicheren
Gewässern ein Schwanken des Formationsbildes und damit ein
Verschieben des ökologischen Spektrums. Eutrophe Seen schwanken
somit zwischen 4m € o. Teiche können aber im Jahreswechsel in
dieser Weise sogar eine vollständig zirkulare Sukzesion bedingen;
vergl. Fig. 5, S. 150. — Im Gegensatz hierzu zeigt aber der oligo-
trophe Typus wegen seiner allgemeinen Armut an ausnutzbare Nähr-
stoffe eine sehr auffällige Konstanz mit Rücksicht auf die physio-
logische Beschaffenheit der sich hierbei beteiligenden Assoziationen.
8. Das Saprobisieren der Gewässer wird aber vor allem durch
die Kultur bedingt. Unter derartigen Bedingungen trilt somit auch
in Gebieten, die unter natürlichen Voraussetzungen durch einen
oligotrophen Typus charakterisiert sind, auch ein eutropher usw.
auf. Natur- und kulturbedingte Assoziationen sind deshalb hier
sehr scharf voneinander zu unterscheiden.
9. Die auffälligsten Belege betreffs der hier entwickelten Auflas-
sung über die chemische Milieubeschaffenheit als das Primäre in
der Ökologie des Phytoplanktons sind gewiss der praktischen Teich-
wirtschaft zu entnehmen. Sie stellt ja auch eine Möglichkeit zum
Experiment in Grossbetrieb dar, deren Bedeutung bei diesbezüg-
lichen Fragen nicht ausser acht gelassen werden darf.
Lund, Botanisches Institut der Universität,
im Frühjahr 1919.
Svensk Botanisk Tidskrift 1919 11
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