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Art mit seinem Strongylium fuliginoides identifiziert, und Fries ist
ihm gefolgt, indem er in »Syst. myc.», III, S. 87 sowohl PERSOONS
als Dırmars Art als Synonyme unter dem Myxomyzeten Reticularia
umbrina Fr. (= R. Lycoperdon Bull.) anführt. Aus PEnsoows Be-
schreibung (»villosum» und »non fluxile») geht aber hervor, dass
kein Myxomyzet gemeint sein kann, und in seiner Abhandlung
über die essbaren Schwämme (1822, S. 82) meint er, dass seine
Art doch von Dirmars Strongylium verschieden sei. Nach meiner
Ansicht passt dagegen die Beschreibung von T. fuliginoides Pers.
recht gut auf die chlamydosporenbildende Form von Polyporus
plychogasler Ludw., und es scheint mir eigentlich sehr natürlich,
dass Persoon diese Pilzform als eine grosse Trichoderma-Art be-
handeln sollte.
Als Fries in »Syst. orb. veget.» die Persoonsche Gattung aufteilte,
bildete er für T7. roseum u. a. Arten die Gattung Hyphelia. Als
eine besondere Gattung betrachtet er hier T. luberculatum Pers.,
in welchem er den eigentlichen Typus von PEersoons Trichoderma
ersieht, einen Namen bekommt diese neue Gattung aber nicht.
Nach Links Vorgang (in Magazin Ges. naturf. Freunde Berl. 1809,
S. 23) behält er in der Gattung Trichoderma nur die Art T. viride.
Als neue Gattung stellt er Osíracoderma auf, ohne eine Art
anzuführen.
In »Syst mycol» wird jene unbenannte Gattung mit Hyphelia
vereint. Diese Gattung enthält zwei Artengruppen: 1) Thelephoroi-
deae, holzbewohnend, mit H. rosea und drei anderen Arten, und 2)
Hyphomycetoidea, wovon nur eine Art beschrieben wird, nämlich
H. terrestris, unter welchem Namen Persoons Trichoderma tubercu-
latum und andere als Varietäten derselben betrachtete Arten zu-
sammengefasst werden. In der Gattung Ostracoderma hat er nur
eine Art, O. pulvinatum, die hier zum ersten Mal beschrieben wird,
er vermutet aber, dass Trichoderma laeve Pers. in dieselbe Gattung
gehört.
In »Summa vegetabilium Scandinavie» (II, 1849, S. 447) hat
Fries wieder seine Auffassung über die Gattung Hyphelia modifi-
ziert. Die Art rosea wird ausgeschieden und bildet die neue Gat-
tung Hyphoderma. Hyphelia zerfällt in zwei Untergattungen, a.
Geohypha mit der einzigen Art H. terrestris, und b. Xylohypha mit
zwei holzbewohnenden Arten. Als Typus der Gattung betrachtet
er also jetzt H. terrestris. Zur Charakteristik seiner H. terrestris hat
Fries folgende Angaben geliefert:
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