- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 14. 1920 /
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zelne etwas kräfligere Hyphen mit ziemlich geradem Verlaufe beob-
achten, von welchen die fertilen Hyphen ausgehen dürften, und
die also die Stelle jener Balken vertreten. Die fertilen Hyphen
sind sehr reich und unregelmässig, nicht deutlich dichotomisch,
verzweigt (Fig. 4 a, b). Sie sind sehr dicht zusammengepackt, so
dass sie eine ganz kompakte Masse ohne Hohlräume bilden (Fig.
2). Die äussere Umhüllung ist sehr dünn und besteht nur aus den
peripheren Teilen der inneren Hyphenmasse, an welchen die Koni-
dienbildung allmählich aufhört.

In allen Teilen des Fruchtkörpers sind die Zellen der Hyphen
mehrkernig. Ob die Kerne in Paaren auftreten oder nicht, ist
schwierig zu entscheiden. Zuweilen bekam ich den Eindruck, dass
einige Kerne paarweise gelagert waren, z. B., in der in Fig. 4 c
abgebildeten Zelle, welche 10 Kerne enthält. Die in Fig. 4 d darge-
stellte kleine Zelle hat nur 4 Kerne, die 2 Paare zu bilden scheinen.

Die sehr jungen fertilen Hyphengliedern, an denen die Konidien
schon angelegt sind, sind sehr reich an Kernen. An einem späteren
Stadium wandern in jede Konidie zwei Kerne nach einander ein.
Oft sah ich einen Kern im Sterigma eingezwängt und einen zweiten
dicht unter ihn liegen (Fig. 4 e) In anderen Fällen sah ich eine
Konidie, die schon einen Kern enthielt, und in deren Sterigma schon
ein zweiter eindrang (Fig. 4 f). Die fertigen Konidien, haben in
der Regel 2 Kerne, wenn auch solche mit 3 Kernen nicht gerade
selten sind. Die reifen Konidien sind bei dieser Art glatt (Fig. 4 g).

Aus diesen Beobachtungen an den Kernen, sowohl in den Hy-
phengliedern, als beim Eintritt in die Konidien und in den reifen
Konidien, dürfte hervorgehen, dass der ganze Konidienfruchtkörper
der zweikernigen Phase gehört. Schnallenverbindungen habe ich
bei keiner dieser Arten gesehen.

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