- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 14. 1920 /
256

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

242

Dass Comptonia in tertiärer Zeit in Ostasien vorhanden gewesen
war, wusste man schon lange. Comptonia dryandroides Ung. (Syn.
Comptoniphyllum Naumanni Nath.) ist nämlich aus der Provinz
Ugo und C. Gaudinii Heer (Syn. Comptoniphyllum japonicum Nath.)
aus den Provinzen Hitachi und Musashi in Japan nachgewiesen
worden.

Carpinus? sp.
Fig. 1 h.

Nur ein unvollständiges Blattfragment liegt vor, das keine nähere
Bestimmung gestattet. Der Blattrand ist doppelt gezähnt; die An-
zahl Seitennerven beträgt 7.

Von REIMANN (in KRÄUSEL) wurde neuerdings wieder auf die
Schwierigkeit, die Blätter der Gattungen Betula, Alnus und Carpinus
sicher voneinander zu unterscheiden, aufmerksam gemacht, da ihre
Form, Randbeschaffenheit und Nervaturverhältnisse so variierend
sind, dass sie nur schlechte Unterscheidungsmerkmale abgeben kön-
nen.

Das vorliegende Blatt wird auch nur mit allem Vorbehalt unter
Carpinus aufgeführt. Erst ein ziemlich reichhaltiges Material von
vollständigen Blättern dürfte eine einigermassen zuverlässige Be-
stimmung ermöglichen können.

Fossile Blätter, zur Gattung Carpinus geführt, sind mehrmals aus
ostasiatischen Tertiärablagerungen (in dem Amurlande, der Mand-
schurei, Sachalin, Japan und Tonkin) beschrieben und abgebildet
worden. Die am häufigsten nachgewiesene Art ist Carpinus grandis.
Ausserdem sind einige Carpinus-ähnliche Blätter unter dem Namen
Carpiniphyllum von Japan angeführt.

Phyllites sp.
Kieler:

Ein kleines vollständiges Blatt mit kurzem Stiel, einnervig; Se-
kundärnerven vom Mittelnerven unter spitzem Winkel ausgehend,
nahezu gerade an den schwach gezähnten Blattrand verlaufend;
keine Tertiärnerven und Nervillen sichtbar.

Dieses Blatt erinnert an gewisse Rosazeen-Blätter, z. B. diejeni-
gen einiger rezenten Amelanchier-Arten, die in Ostasien vorkommen.
Doch wage ich es wegen des unzureichenden Materials nicht be-

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Jun 15 11:04:54 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/14/0272.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free