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SVENSK BOTANISK TIDSKRIFT. 1922. Bp. 16, H. 1.
DIE EMBRYOLOGIE.DER LOGANIAZEENGATTUNG
SPIGELIA.
VON
K. V. OSSIAN DAHLGREN.
Die Umfassung und systematische Stellung der Familie Loganiaceae
sind umstritten gewesen. BAILLON löst die Familie auf und reiht
ihre Gattungen in die Familien Solanaceae und Apocynaceae
ein. Auch mit den Rubiazeen zeigt die Familie deutliche Anknüp-
lungen. SOLEREDER richtet eine berechtigte Kritik gegen BAILLON,
reiht die Familie Loganiaceae in die Contortae ein und teilt sie in
die zwei Unterfamilien Loganioideae und Buddleioideae, von denen
die erstere Beziehungen zu den Rubiazeen, die letztere deutliche Re-
lationen zu den Skrofulariazeen zeigt. WETTSTEIN erhebt die beiden
Unterfamilien zu zwei verschiedenen Familien, Loganiaceae s. str.
und Buddleiaceae, was sicherlich das richtigste ist. Er (1911, S.
744) hebt aber hervor, dass die Anwendung der Beziehungen zu den
Rubiales und Tubiflorae, um die entwicklungsgeschichtliche Stellung
der Reihe Contortae klarzulegen, insofern auf Schwierigkeiten stösst,
“als die Möglichkeit berücksichtigt werden muss, diese beiden Fa-
milien von den Contortae abzulösen und den genannten Reihen
anzuschliessen ©.
Im Jahre 1913 erschien eine Abhandlung von Dor, worin er
über die Entwicklung von Buddleia curvifolia berichtet. Das Vor-
kommen eines zellularen Endosperms und von diesem entwickelter
Haustorien erinnert in hohem Grad an das Verhältnis bei gewissen
Skrofulariazeen (Digitalis, Scrophularia und Verbascum), welche
in ihrer Embryologie relativ ursprüngliche Verhältnisse zeigen, was
Schu (1906) durch eine vergleichende Untersuchung nachgewiesen
hat. Hierdurch findet die Ansicht SoLEREDERS (1895, S. 27) eine
schöne Bestätigung, dass die Buddleioideen so nahe Beziehungen
zu den Skrofulariazeen zeigen, dass sie, wenn nur die Nebenblätter
fehlten, vielleicht ebensogut hier angereiht werden könnten.
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