- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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Dass diese Kerne nicht als Degenerationsprodukte zu betrachten
sind, zeigen u. a. alle Übergangsphasen, auf der einen Seite die-
jenigen zwischen Diakinese und Maximalkontraktion, auf der an-
deren diejenigen zwischen Maximalkontraktion und Interkinese
mit gespaltenen Chromosomen.

Ähnliche Modifikation der semiheterotypen Teilung mit direktem
Übergange von dem Diakinesestadium in das der Interkinese, die
ich bei dieser triploiden Hybride gefunden habe, ist, wie ich später
erörtern will, vorher von ROSENBERG (Sv. Bot. Tidskr. 1917) bei den
apogamen, von ihm als triploide Bastarde angesehenen Hieracium
laevigatum und lacerum beschrieben.

Wie bei den Hieracien kann auch bei P. atlanticum X dubium
der grosse Interkinesekern mit der unreduzierten Chromosomenzahl
eine homotype Teilung durchmachen, die die erste und einzige
Teilung dieser P. M. Z. ist (Fig. 2 c). Wenn eine regelmässige
Spaltung und Verteilung der Chromosomen stattfindet, dürften die
Tochterkerne je 21 Chromosomen erhalten, was ich doch bisher
nicht habe bestätigen können. In dieser Weise gebildete Dyaden
besitzen also eine andere Chromosomengarnitur als die, welche
nicht selten als Endprodukt der heterotypen Teilung entstehen
(ke ie)

Wie man erwarten kann, bietet die homotype Teilung, wenn sie
überhaupt zustande kommt, allerlei Unregelmässigkeiten. Fig. 2 d
zeigt eine Anaphase mit “verspäteten“ Chromosomen. Fig. 2 f
stellt eine bei Hybriden und apogamen Pflanzen wiederholt beschrie-
bene, auf verschiedene Weise gedeutete Anomalie dar. Hier bildet
sich der Kern unten analog dem in Fig. 1 d bei der ersten Teilung
‚abgebildeten: die “verspätelen“ und die schon nach den Polen
gelangten Chromosomen werden von einer gemeinsamen Membran
umgeben. Hierbei können sich, wie bei der heterotypen Teilung, nur |
ein oder aber zwei briickenartig verbundene Kerne bilden. Noch wei-
tergehende Unregelmässigkeiten bei der Tetradenbildung sind häufig.

P. somniferum X orientale.

Die 32 Chromosomen dieser Hybride, 11 von der Mutter und 21
vom Vater, sind in der Diakinese leicht zu rechnen. Die Affinität
der Chromosomen ist bei diesem Bastard viel grösser als bei P.
atlanticum X dubium. Dass alle Chromosomen in der Diakinese
ungepaarl liegen kommt nie vor, gewöhnlich sind 7—9 deutliche

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