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allerdings auf einer Verwechselung mit L. Waollastonii beruht. —
Eine gute Abbildung der Art vom Kenia ist in Gardeners’ Chro-
niele Ser. III: 59, S. 126 (1916) wiedergegeben.
21. L. Wollastonii Bak. fil. — [Fig. 8 dl.
BAKER FIL. in Journ. of Linn. Soc. 38 p. 265 (1908). CORTESI in LUIGI
AMADEO di Savoia, El Ruwenzori, Parte Scient. I p. 445 tab. 44—46 (1909).
— Specimen originale: WoLLAsTON in British Museum (a nobis non visum).
Verbreitung: Ruwenzori und Karisimbi (Vulkangebiet) in
der Regio alpina. — [Ost-Ruwenzori. WoOLLASTON nach BAKER. —
Ruwenzori-West: Butagu-Tal, am Nlimbi-Berg, 5 600—4 000 m ü.
d. M. Mitte Februar 1908. MıLpsraep Nr. 2597. — NO-Kiwu:
Karisimbi, auf dem Südkamm und am Hauptkegel mit Senecio
riesige Bestände bildend, 3300—4 000 m à. d. M. Mitte Nov. 1907.
MILDBRAED Nr. 1602].
Kürzlich hat J. MirpBRaED (Notizblatt d. bot. Gart. u. Mus. zu
Berlin 1922, S. 240) die Art Wollastonii auch für den Mt. Elgon
angeseben, indem er sich auf die bei der vorigen Art erwähnte
Photographie LINDBLOMS stützt. Es scheint uns allerdings nicht
sicher, ob diese Art hier wirklich vorliegt, oder nicht vielmehr
L. Telekii. Die Möglichkeit, dass auf dem Elgon eine dieser nahe-
stehende, noch nicht beschriebene Art existiert, ist allerdings nicht
ausgeschlossen. Habituell weicht die von LINDBLOM photogra-
phierte Lobelia in keiner Weise von der typischen L. Telekii ab,
von welcher wir Tausende von Exemplaren auf dem Kenia und
Aberdare gesehen haben.
Von uns nicht gesehene Art:
L. squarrosa Bak.
BAKER in Kew Bulletin 1898 p. 157. — Specimen originale: WHYTE n. -
306 in herb. Kew.
Verbreitung: British Central Afrika, Masuku Plateau, alt.
6 500—7 000 ft.
Die Pflanze ist nach Material mit nur unentwickelten Blüten
beschrieben, von deren Bau wir deshalb nichts wissen. Über die
Stellung und Verwandtschaftsverhältnisse der Art wagen wir ge-
senwärtig kein Urteil auszusprechen. Nach BAKER soll sie jedoch
der L. giberroa am nächsten stehen.
Gedruckt den 8. Nov. 1922.
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