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Embryosäcke aufweist, während bei den Scrophulariaceae (9) eine
derartige Erscheinung nur ausnahmsweise beobachtet wurde. Diese
Tatsache verdient um so mehr hervorgehoben zu werden, als auch
in anderen Merkmalen, z. B. der Endospermentwicklung, Analogien
mit Corytoloma nicht bei den nahestehenden Familien Scrophu-
lariaceae und Orobanchaceae, wie man erwarten könnte, sondern
nur innerhalb der Labiatae zu finden sind.
Der Embryosack bei Corytoloma ist von dem normalen achtker-
nigen Typus und bietet im grossen und ganzen nichts Bemerkens-
wertes dar. Es verdient jedoch erwähnt zu werden, dass die Anti-
poden schlecht entwickelt sind. Sie zeigen keine Wandbildung und
werden bald völlig absorbiert. Ein ähnliches Verhalten findet man
bei allen bisher untersuchten Gesneriazeen wieder (2, 3, 12), und
auch bei den Scrophulariaceae hat Scumip (9) dasselbe konstatiert.
Der Embryo.
Der Eikern wird regelmässig befruchtet. Der Pollenschlauch
dringt dabei durch die Mikropyle hinein und trifft sodann die
eine Synergide, die dabei rasch kollabiert (Fig. 3). Die andere Syn-
ergide erhält sich noch eine zeitlang, wird bei den Endosperm-
teilungen aber schliesslich auch zerstört.
Es verfliesst eine sehr lange Zeit nach der Befruchtung, ehe die
Teilungen des Eies stattfinden. Erst wenn das Endosperm, das
sich unterdessen rasch entwickelt, eine beträchtliche Dicke erreicht
hat, fängt die Eizelle an, sich allmählich zu verlängern (Fig. 1 A).
Sie wächst als langer Schlauch in das Endosperm hinein, wo sie
schliesslich, wenn die ersten Teilungen vorsichgehen (Fig. 3 e),
tief eingesenkt liegt.
Es bildet sich dann zuerst eine Querwand, wodurch eine untere,
etwas zugespitzte, und eine obere, kugelförmige Zelle abgeschieden
werden. Die untere liefert die Suspensorzellen, während die obere,
deren nächste Teilung longitudinal ist, sich zum eigentlichen Em-
bryo entwickelt (Fig. 3 d).
Die ursprüngliche schlauchförmige Verbindung zwischen Mikro-
pylhaustorium (siehe den folgenden Abschnitt) und Eizelle wird zu
dieser Zeit durch die wachsenden Endospermzellen unterbrochen,
und der Embryo kommt dadurch als selbständige Bildung im
Endosperm zu liegen. Eine auffallend analoge Embryobildung mit
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