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Verbreitung: Virungagebiet auf den Karissimbi innerhalb
der Regio alpina. — (NO-Kiwu: Karissimbi. “Ein Blatt von der
oberen Grenze auf Hauptkegel; unten viel starker filzig als bei den
Ninagongo-Exemplaren." Steril Mitte Nov. 1907. J. MILDBRAED,
Nr. 1609).
In ganzem sind bis jetzt 12 verschiedene Arten von Riesen-Sene-
cionen bekannt. Es unterliegt jedoch wenig Zweifel, dass wenig-
stens einige noch nicht beschriebene Arten auf den Hochgebirgen
des tropischen Afrikas existieren, vor allem auf dem Ruwenzori
und auf den Virungavulkanen. Die bekannten Arten sind auf den
verschiedenen Gebirgen in folgender Weise verteilt: auf dem Kenia
S. keniodendron, S. Batliscombei und S. Brassica; auf dem Kili-
mandjaro S. Johnstoni und S. Kilimandjari; auf dem Meru S. Kili-
mandjari (nicht ganz sicher; gutes Material fehlt); auf dem Mt.
Aberdare S. aberdaricus und S. brassicaeformis; auf dem Mt. Elgon
S. elgonensis; auf dem Ninagongo S. Erici-Roseni; auf dem Karis-
simbi S. alticola und S. Erici-Roseni (Bestimmung unsicher; nur
Keimpflanzen gesammelt); auf dem Ruwenzori S. adnivalis, S.
Friesiorum und S. Erici-Roseni (Bestimmung unsicher) In den
allermeisten Fällen sind, wie ersichtlich, die verschiedenen Arten
auf ein bestimmtes Gebirge beschränkt. Es sind in der Regel,
auf jedem -Gebirge zwei oder mehrere Riesen-Senecionen heimisch.
Nur S. Erici-Roseni und S. Kilimandjari scheinen möglicherweise
auf zwei oder mehreren Gebirgen verbreitet zu sein. Doch dürfte
diese Frage nicht als endgültig entschieden angesehen werden. Künf-
liges, reichlicheres Material dürfte vielleicht zeigen, dass es sich
in Wirklichkeit um verschiedene Arten handelt, die man auf Grund
des jetzt vorliegenden mangelhaften Materials nicht unterschei-
den kann.
Botanisches Museum, Berlin-Dahlem, April 1925.
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