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var. macropetalum sammelte, das besonders durch die Blattfarbe
und die Behaarung der Blätter von E. Asplundii deutlich.abweicht.
Von E. andicolum Hausskn. unterscheidet sich E. Asplundii u. a.
durch grazilere Wuchsform, weniger gezähnte Blätter, stärkere
Behaarung derselben, der Früchte und der Kelchzipfel, intensiv
gefärbte Blüten usw.
7. E. meridense Hausskn.
HavsskNECHT, Monogr. (1884), p. 266; LÉvEILLÉ, Iconogr., Pl. CXCIII.
Auch diese Art ist vielgestaltig. Leider war das mir zugängliche
Material, besonders aus neueren Sammlungen, spärlich. Die Ab-
grenzung gegenüber E. denliculatum Ruiz et Pavon macht bis-
weilen Schwierigkeiten, und ich glaube kaum, dass HAUSSKNECHT
stets das Richtige getroffen hat. So möchte ich ein Exem-
plar in Hb. Berol. aus Tarma in Peru (leg. Ruiz) zu E. denticu-
latum überführen. Als Merkmale gegenüber dieser Art sind die
zumeist etwas grósseren Blüten und in erster Linie die kahleren
Früchte verwendbar. Zumeist hat E. meridense auch fast unver-
zweigten Stengel und kürzer gestielte Blätter.
Die extremen Formen von E. meridense gehen so weit aus ein-
ander, dass ihre spezifische Zusammengehörigkeit zweifelhaft
erscheinen könnte. In der Tat hat LE£EvEirL£ eine Form als eigene
Art, E. Helodes Lévl., aufgestellt. Er vergleicht sie nicht einmal mit
E. meridense, sondern nur mit anderen viel entfernter verwandten
Arten. Vom typischen E. meridense weicht E. Helodes freilich
habituell sehr bedeutend ab, anderseits scheinen aber die beiden
Typen durch Zwischenformen so eng verbunden zu sein, dass sie
am besten als Varietäten einer Art aufgefasst werden, dies um
so eher als es noch einen dritten Haupttypus gibt.
HAUSSKNECHTS Originalbeschreibung von E. meridense ist nach
einem Formenkreis gegeben, der durch kleine, dicht gedrängte
Blätter ausgezeichnet ist, demnach etwa vom Typus der Pl. CXCIV
LÉVEILLÉS. Dessen ungeachtet möchte ich nicht diesen Typus als die
Hauptform der Art auffassen, und zwar, weil man annehmen muss,
dass HAUSSKNECHT mit dem Namen ursprünglich und in erster
Linie eine Pflanze aus Merida in Venezuela (VIII. 1842 I. Linden
n. 418 in Hb. Vindob.) im Auge gehabt hat. Eine zweite Nummer
von ganz übereinstimmendem Aussehen habe ich nicht gesehen.
Offenbar bezieht sich LÉvEmnLÉs Pl. CXCIII auf dieselbe Form.
17— 23107. Svensk Botanisk Tidskrift. 1923.
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