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HausskxECHTS E. repens als kollektiv. Glücklicherweise macht es
keine Schwierigkeiten, die Natur des ursprünglichen E. repens
festzustellen. SCHLECHTENDAL (a. a. O.) beschrieb diese Art aus
Mexico “ad radices Montis Orizaba ad aquaeductum pr. il Palinque
Sept. 28 (Schiede)“. Das Original befindet sich in Hb. Berol.
Mit diesem stimmen zwei andere Nummern aus Orizaba (Dr.
Wawra n. 958 in Hb. Vindob.; Vaqueria del Jacal, 3000 m: 1841
F. Liebmann Pl. Mexic. n. 3290 in Hb. Haun.) vollständig überein.
Alle weichen von E. aequinoctiale durch auch jung fast völlig
kahle Früchte, höchstens an der Basis sehr schwach behaarte
Blütenknospen und vielleicht noch schwächer gezähnte Blätter ab.
Mit diesem mexikanischen E. repens stimmen einige Merkmale,
die HausskvECHT für sein E. repens angibt, gar nicht überein:
“Alabastris .... adpresse pilosiusculis. Calyc. laciniis .... ad-
presse pilosiusculis .... Capsulis.... pilis brevibus crispulis
leviter adpressis sparse obsitis“. Das echte FE. repens Schlechtend.
kommt E. mexicanum DC. nahe und unterscheidet sich von diesem
hauptsáchlich durch weiter kriechendes Rhizom, niedrigere Wuchs-
form und deutlicher gestielte Blätter.
E. aequinocliale nimmt gewissermassen eine Zwischenstellung
zwischen E. repens und E. meridense Hausskn. ein. Mit diesem
teilt es die Behaarung der Knospen und der Früchte, mit jenem
die auf zwei Seiten beschränkte Behaarung des Stengels und die
Kahlheit der Blätter.
HaussknecHht gibt E. repens auch für Peru und Bolivien an.
Wenigstens eine Angabe aus La Paz gehórt zu E. denticulatum
Ruiz et Pavon (vgl. oben). Da auch die anderen Angaben unsicher
sind, ist E. repens bis auf weiteres für die Flora Südamerikas zu
streichen.
9. E. pauciflorum Phil.
PurPr, Anal. Univ. Santiago LXXXIV (1893), p. 748. — Tab. (nostra) . III:
fig. 4 (Philippi in Hb. Berol.).
Von dieser Pflanze sah ich authentische Exemplare aus Chile:
La Cueva (in Hb. Berol. u. Hausskn.), welche mit der Beschreibung
PuiniPPrs (a. a. O.) ziemlich gut übereinstimmen. Sie ist indessen
nicht ganz kahl, wie Pnrümrr sagt, sondern eine feine Behaarung
findet sich auf der unteren Seite und am Rand der Blätter, auf
den Linien des Stengels und auf den Früchten. Die Pflanze hat
einen charakteristischen Habitus, und zwar besonders wegen des
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