- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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amarillas (27. I. 1893 F. Kurtz n. 7621) lectum est, ad Pequenque
in viciniis Malal-hué (3. I. 1888 F. Kurtz n. 5677) et ad Arroyo
Chacayco supra Laguna Carilanquen (17. II. 1888 F. Kurtz n. 6086).
Omnia specimina a me visa in Hb. Hausskn. asservata sunt.

Alle Exemplare waren von HausskwECHT als E. Bonplandianum
Kunth bezeichnet. Von dieser Art im Sinne HausskNECHTS (= E.
mexicanum DC.) ist aber E. argentinum besonders durch die Inno-
vationssprosse und die stärkere Behaarung der jungen Früchte leicht
zu unterscheiden. Es gehört in die Verwandtschaft von E. magel-
lanicum Phil. et Hausskn. und unterscheidet sich von dieser Art
u. a. durch zumeist höheren und kräftigen Wuchs, zumeist
schwächere, bisweilen verlängerte Gemmen, mehr ausgezogene
zugespitzte Blätter und stärker behaarte junge Früchte.

Im Anschluss an diese Art will ich einen Formenkreis erwähnen,
aus dem ich vier Nummern aus den südchilenisch-patagonischen
Anden sah. Ich kann sie bei keiner anderen Art unterbringen,
kenne sie aber zu wenig, um über ihre wahre Natur sicher zu ur-
teilen. Da die einzelnen Nummern auch ziemlich verschiedenartig
sind und deshalb vielleicht nicht zu ein und derselben systematischen
Einheit gehören, will ich den Formenkreis nicht mit einem
Namen belegen. Es sind einfache oder sehr schwach verzweigte
Epilobien von 12—25 cm Höhe, deren Behaarung auch in der In-
floreszenz auf die Linien beschränkt ist, und deren Früchte kurz (bis
1 cm) gestielt und als jung anliegend und schwach grau behaart
sind. Die Gemmen sind ungestielt oder wenig ausgezogen. Be-
treffs dieser Merkmale stimmen die betreffenden Nummern mit
E. argentinum wesentlich überein. Die Blätter sind indessen
weniger deutlich zugespitzt, die Blüten deutlich rosafarbig. Bei
drei Nummern aus Chile: Cordillera de Linares, 2500 m (I. 1897
C. Reiche in Hb. Berol. als E. valdiviense); Patagonien: Valle del
Rio Chubut bei Campto. Pajonal (21. XII. 1901 G. F. Gerling n.
763 in Hb. Univ. Zürich. als E. glaucum; E. chilense det. Leveille),
Prov. Santa Cruz Lat. S 49° 4’, Long. W 72° 12’ (3. II. 1901 J.
Högberg in Hb. Holm.), sind die Blätter mittelgross, 1,5 —2,8 cm
lang, 7—11 mm breit, und ziemlich dicht feingezähnt. Die vierte
Nummer, aus Prov. Chubut Lat. S 44° 10’, Long. W 71° 8’ (20.1.
1902 J. Högberg in Hb. Holm.), hat kleinere und schmälere,
1,2—1,6 em lange, 3—5 mm breite, entfernter gezähnte Blätter, die
auch dichter stehen. Dieser Formenkreis muss an Hand reicheren
Materials eingehend untersucht werden.

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