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dene Teile differenziert: einen inneren, dessen Zellen in dem Masse
anschwellen, als ihr Inhalt verschwindet, und einen halbkreisför-
migen, der den erstgenannten Teil umgibt und aus plasmareichen,
ziemlich kurzen und weiten Zellen besteht (vgl. Fig. 5 a). Es findet
sich also hier, wie überhaupt, in der Azidienanlage eine sterile
und eine fertile Partie. Die in den ausgewachsenen Blättern vor-
kommenden jungen Äzidienanlagen habe ich stets aus Ikernigen
Zellen bestehend gefunden. In dem mittleren Teil der fertilen Partie
fangen die Zellen an, paarweise zu verschmelzen, und die so ge-
bildeten Basalzellen lassen auf gewöhnliche Weise Sporenketten
hervorgehen, Der Konjugationsprozess breitet sich sukzessiv nach
den Seiten aus, bis schliesslich die Peridienbildung der weiteren
Ausbreitung Grenzen selzt. Dadurch dass die Verschmelzungen
zuerst im Zentrum und dann an den Seiten auftreten, bildet sich
eine kuppelartige zentrale Partie von Äzidiosporenkelten (Fig. 5 b).
Die Äzidienbildung stimmt annähernd mit Kursanovs Beschreibung
des Vorganges bei Puccinia graminis Pers. überein.
Die von mir beobachteten Konjugationen folgen hauptsächlich
CunrsrMANS Typus, wenn auch die verschmelzenden Zellen nicht
streng in einer Schicht geordnet sind und auch nicht durchaus
zu einander parallel stehen. Fig. 6 b stellt einen Konjugalions-
prozess dar am Aussenrande eines Äzidiums. Alle übrigen Zellen
in der Abbildung sind Ikernieg.
So weit brachte die Untersuchung keine irgend merkwürdigen
Verhältnisse an den Tag. Ich beobachtete aber in der Basis etwas
älterer Azidien, wie 2kernige Zellen von unten her sich gleichsam
den Weg hinauf zwischen den vorher schon dort befindlichen Basal-
zellen bahnten, und in einzelnen Fällen konnte direkt festgestellt
werden, dass diese Zellen Glieder in einer aus 2kernigen Zellen
bestehenden Hyphe waren (Fig. 6 d). Da die konjugierenden Zel-
len, wie gesagt, oft ziemlich unregelmässig liegen, könnte man diese
Zellen aus der Verschmelzung von Paaren besonders lief gelagerter
Zellen herleiten, wenn es auch schwer ist, sich gegen den Eindruck
einer von aussen kommenden Hyphe zu erwehren. Eine Unter-
suchung embryonaler Pflanzenteile zeigte folgende Verhältnisse, die
eine solche Deutung wahrscheinlich machen.
Auf Langssehnilten durch unmittelbar unter dem Vegelalions-
kegel liegende Stengelteile wurde reichliches Vorkommen von Myzel
dieses Pilzes konstatiert, und überraschend war das allgemeine
Vorkommen mehrerer Kerne in derselben Zelle (Fig. 6c). Die Anzahl
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