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nahmelällen zweikernige Zellen vor Eintritt der Konjugationen
(s. unten!) angetroffen, und ihr Vorkommen wird zur Genüge «durch
die Annahme erklärt, dass es sich hier um Zellteilungen handelt,
wo die neue Wand zwischen den Kernen sich noch nicht gebildet
hat. In den’ Vegetationskegeln werden dagegen allgemein Hyphen-
zellen mit mehreren Kernen angetroffen, deren Anzahl keineswegs
immer 2 ist, sondern bedeutend grösser sein kann. Fig. 8 a zeigt
eine Hyphenpartie mit 4 Kernen, zwischen denen keine Wände zu
schen sind. Mir scheint die Annahme richtig, dass das Wachstum
des Myzels gleichen Schritt hält mit dem der Gewebe, in denen es
b
Fig. 8. Trachyspora Alchemillae. a vielkernige Myzelzelle im Vegeta-
tionskegel; b Teleutosporen; c Hyphenknäuel in einer Blattzelle, — (7^).
lebt. Im Vegetationskegel herrscht lebhafte Neubildung von Zellen,
die sich dann auf einmal hastig strecken. In derselben Weise bil-
det der Pilz weite, plasmareiche Hyphen mit mehreren Kernen,
die erst später bei Streckung des Pflanzenteiles durch Wände ge-
schieden werden. Untersucht man die Verhältnisse im Blattstiel,
findet man, dass hier die Hyphenzellen sehr lang und schmal sind,
so dass es äusserst selten gelingt, eine Zelle in ihrer ganzen Länge
zu verfolgen. Ausserdem kommen hier reichlich knäuelartige
Haustorienbildungen vor, in denen es ganz aussichtslos ist, be-
stimmte Zellen zu unterscheiden. In den Fällen, wo ich sicher
die Kernzahl von im Blattstiel wachsenden Hyphen feststellen konnte,
war sie 1. Das Verhalten im Vegetationskegel kann in gewisser
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