- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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(1906, S. 42) zeigten, dass der Übergang von der Einkernigkeit zur
Zweikernigkeit in der verwirrlen Masse von Hyphen geschieht, die
das erste Anzeichen zur Bildung eines Teleutosorus bildet, Wie
aber dieser Übergang geschieht, haben sie als “fast hoffnungs-
los“ zu eruieren unterlassen teils wegen der Kleinheit der Zellen
und Kerne, teils wegen des Fehlens einer regelmässigen Ver-
teilung der ersten zweikernigen Zellen. Das zweikernige Sta-
dium tritt an verschiedenen Punkten und zu verschiedener Zeit
in einem und demselben Sorus auf. — Eine recht stark abwei-
chende Darstellung der Verhältnisse geben WErTH und Lupwies (1912,
S. 525). Nach dieser bildet sich durch reiche Verzweigung und
enge Verflechtung der einkernigen Hyphen ein dichtes pseudoparen-
chymatisches Gewebe, aus dem keulenförmig angeschwollene Myzel-
zweige in radiärer Anordnung sich gegen die Unterseite des Blattes
hinziehen. Zwischen diesen keulenförmigen Zellen treten Fusionen
ein in der Weise, dass ein Teil der Wand zwischen zwei dicht
aneinander liegenden Zellen sich auflöst und der Kern der einen,
regelmässig der kleineren Zelle in die andere einwandert, die die
grössere ist. Die Autoren haben übrigens bisweilen zweikernige
Zellen schon im Pseudoparenchym gefunden, von dem die keulen-
f6rmigen Zellen ausgingen, doch gehen sie nicht näher auf die
Entstehung der Zweikernigkeit dieser Zellen ein. — Schliesslich
hat auch Mme. Moreau (1914, S. 190) dieselben Entwicklungs-
stadien beim Malvenrost beschrieben. Auch sie spricht von einem
Pseudoparenchym, dessen der Epidermis zunächst gelegene Zellen
etwas anschwellen und paarweise miteinander verschmelzen. Die kon-
jugierenden Zellen können bisweilen verschieden gross sein, aber die
von WERTH und Lupwies beschriebene Kernwanderung aus der kleine-
ren in die grössere Zelle hat Mme. Moreau nicht bestätigen können.

Die in wichtigen Punkten auseinander gehenden Darstellungen,
welche verschiedene Forscher geben, schienen mir eine neue Unter-
suchung der Kernverhältnisse dieses Pilzes zu rechtfertigen. Ich
komme bei dieser Untersuchung zum Schluss, dass weder WERTH
und Lupwics noch Mme. Moreau die frühesten Stadien, in denen
zweikernige Zellen auftreten, untersucht haben. In diesem Zeit-
punkt kann man gar nicht von einem Pseudoparenchym reden,
eher mit BLACKMAN und FRASER von einer verwirrten Masse von
Hyphen. Fig. 13 zeigt einen Teil einer jungen Anlage eines Te-
leutosorus, in dem schon einige zweikernige Zellen aufgetreten sind.
Mehr oder weniger stark angeschwollene Hyphen konzentrieren sich

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