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jahr wieder zu beginnen. Der Zeitpunkt, wo die Sporen fertig ge-
bildel sind, variiert deshalb in verschiedenen Jahren. In der Gegend
von Uppsala trifft er in der Regel im April—Mai ein.
Material zur Untersuchung kann am besten durch Einsetzen be-
fallener Zweige in Wasser im erwármten Raum beschafft werden,
wodurch die Entwicklung sehr beschleunigt wird, so dass man die
einzelnen Stadien in dichler Folge erhalten kann. Diese Methode
ist sowohl von mir, als auch von Kursanov angewandt worden.
Dass das vegelative Myzel ganz und gar aus einkernigen Zellen
aufgebaut ist kann sehr leicht konstatiert werden (Fig. 19 b). In-
nerhalb der myzelführenden, missfarbigen Ringe der Nadeln werden
Sporenhäufchen als Stränge unter den reihenweise angeordneten
Spaltöffnungen angelegt; sie werden aussen allmählich als ziegel-
rote Streifen sichtbar. Auf Querschnitten zeigt sich, dass ein solcher
Strang anfangs aus homogenem Pseudoparenchym besteht, aber
bald differenzieren sich in ihm verschiedene Lager: eine dicht unter
der hypodermalen Steinzellenschicht liegende Parlie stark vakuo-
lisierter, bald zusammensinkender Zellen und ein deutlich ausge-
sprochenes Lager von plasmareichen Zellen, die im Querschnitt
die erstgenannte, sterile Partie auf der dem Blattinnern zugewand-
ten Seite umgibt. Kursanov (1922, S. 92) gibt an, dass die sterilen
Zellen oft direkte Fortsátze der Hyphen bilden, zu denen die plasma -
reichen, ferlilen Zellen gehóren. Dass solches bei verschiedenen
Hyphen der Fall ist, ist sehr glaublich, aber es kann stark bezweifelt
werden, ob alle den sterilen Teil bildenden Zellen diesen Ursprung
haben. Übrigens herrscht in der sterilen Partie dieses Pilzes be-
deutend grössere Regelmässigkeit, als bei den von mir untersuchten
Mikroformen, die den Pucciniazeen angehören.
Die plasmareichen Zellen bilden eine kontinuierliche, regelmäs-
sige Schicht (Fig 19 a), die stark an die fertile Schicht eines Cae-
oma erinnert, — Merkwürdigerweise haben sie aulfallend dicke
Wände. Durch paarweise Verschmelzung dieser Zellen infolge Auf-
lösung von Teilen der Wände entstehen die ersten zweikernigen
Zellen (Taf. III, Fig. 32; Fig. 19 a). Es konnte kein irgendwel-
cher Unterschied zwischen den konjugierenden Zellen konstatiert
werden. Nicht selten trifft man Zellen mit drei Kernen, vermut-
lich entstanden durch Verschmelzung von 3 anstatt von 2 Zellen.
Nach der Konjugation treten die Zellen in eine Periode starken
Wachstums ein, was auf zwei verschiedene Weise geschehen kann.
Entweder geschieht das Wachstum gleichförmig in der Längsrich-
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