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Spermogone und Äzidien, wenn vorhanden, den für die Phrag-
midieen charakteristischen Bau zeigen. Ebenso ordnet auch ARTHUR
(1906, S. 341) diesen Pilz in sein Rostpilzsystem ein. Die Haupt-
kennzeichen, welche die Gruppen der Pragmidiatae und Dicaeo-
matae (mit Uromyces) unterscheiden, sind nach seiner Auffassung
folgende:
Phragmidiatae: Dicaeomalae:
1. Das Spermogon subkulikular. 1. Das Spermogon subepidermal.
2. Die Äzidien, wo vorhanden, 2. Die Äzidien mit Peridium.
ohne Peridium.
3. Die Teleutosporen mit vielen 3. Die Teleutosporen mit einem
lateral gestellten Keimporen. apikalen Keimporus,
Zur Begrüngung der Unterbringung des Alchemilla-Rostes in der
Gruppe Phragmidialae, wie er sie oben charakterisiert, musste Arrnur
zur unbewiesenen Annahme eines subkutikalaren Spermogons bei
dieser Art greifen. Hinsichtlich der Lage der Keimporen der Teleuto-
sporen spricht er sich nicht direkt aus, sondern bezeichnet sie nur
als undeutlich.
Unter denen, die das Genus Trachyspora nicht anerkennen wollen,
hat Dieter (1900, S. 551) als Grund hervorgehoben, dass die Spori-
dien nicht rund wie bei Phragmidium sind. Diese Angabe stützt
sich auf eine Abbildung von Ep. Fischer von der nahestehenden
Art Uromyces melosporus (Therry) Syd. — Ep. Fischer (1904, S. 44)
hat gegenüber der Gattung Trachyspora eine abwartende Stellung
eingenommen bis zur völligen Klarlegung des Entwicklungsverlaufes
der Art.
Eine Untersuchung der Gründe sowohl für als gegen dürfte Ur-
sachen zu Einwänden ergeben. Dass die von Fucker und ScunóTER
angeführten Gründe für das Bestehen der Gattung Trachyspora
nicht stichhaltig sind, dürfte wohl kaum bezweifelt werden. ARTHURS
Annahme, die Art hätte subkutikulare Spermogonien, entspricht
wohl kaum der Wirklichkeit, denn wenn Spermogonien wirklich
vorhanden wären, müsslen sie auch einmal beobachtet worden sein,
da der Pilz in einem grossen Teil von Europa sehr gemein ist.
Ich habe darauf hin aufmerksam eine Menge Sammlungen aus ver-
schiedenen Teilen Schwedens untersucht, ohne jemals Spermogonien
anzutreffen.
Betreffs der Lage der Keimporen der Teleutosporen finden sich,
soviel ich weiss, in der Lileratur keinerlei positive Angaben. Lmo
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