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gesagt, nur der terminale Teil des Embryosackes mit Gewebe. Dies
wächst jedoch weiter heran und füllt schliesslich den ganzen Em-
bryosack aus. Die Antipoden sind in normalen Fällen zwei und
sehr gross. Fig. 1 b zeigt aber einen Embryosack, wo sich drei
Antipoden entwickelt hatten.
NawascuiN (1909, S. 463) legt grossen Wert auf eine mehr oder
weniger ansehnliche Vertiefung im Plasma zwischen der Eizelle
und dem primären Endospermkern, eine Vertiefung, die sich seinen
Figuren nach etwas in den letzterwähnten Kern hinabschieben
kann. Er meint, dass wir hier eine Vorrichtung haben, die das
Eindringen der Spermakerne erleichtern soll. Selbst habe ich nur
zweimal eine ähnliche Kammer beobachten können, die jedesmal
in den Endospermkern hineindrang. Ich bin überzeugt, dass wir
hier nur eine durch Fixierung oder Spiritusbehandlung hervor-
gerufene Artefakt vor uns haben. Die Kerne selbst waren auch
durch Schrumpfung etwas eckig geworden.
Dahlia Merckii.
Parm (1915, S. 179) hat bei Dahlia coronata freie Endospermkerne
gefunden, eine Angabe, die ich mit der Reservation angeführt habe,
dass eine Nachuntersuchung unbedingt notwendig sei. Material
von Parms Art stand mir nicht zur Verfügung; ich habe stattdessen
Dahlia Merckii untersucht. Wie aus Fig. 1 d hervorgeht sind freie
Kerne im Plasma, um den Embryo herum, vorhanden. Es tritt
indes bald eine Zellbildung (Fig. 1 e) ein.
Anthemideae.
Cotula turbinata.
Die Synergiden sind hier in die Länge gezogen und dringen mit
ihren schmalen Spitzen weit in die Mikropyle ein. Die sog. dop-
pelte Befruchtung ist einmal beobachtet worden. Das Endosperm
ist ab inilio zellular (Fig. 1 f). Einmal wurde einen etwa 20zelligen
Embryo und einen trotzdem noch ungeteillen sekundären Embryo-
sackkern gefunden.
Calendulae.
Dimorphotheca pluvialis.
Die Synergiden sind ziemlich schmal und ausgezogen. Bei der
Teilung des sekundären Embryosackkerns bilden sich freie Kerne,
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