- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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Länge des milgebrachten Torfbohrers nicht erreicht worden.
JOHNSON (1899) gibt 12 m als grösste Machtigkeit der irischen
Moore an.

Schichtenfolge:

225 cm Sphagnumtorf; H (=Huminosität) 3—4 (Humi-
nositätsgrade nach von Post, zitiert in Erprman 1921, S. 55,
und 1924).

50 em sehr nasse, dyartige Übergangssubstanz zu

135 em Waldtorf, stark vermodert (H= 9), mit Resten von
Kiefer (nicht im untersten Teil), Birke und Erle.

30 cm Ton, oben bläulich, sehr sandig, unten weich.

5em+ Sand, grau, tonig.

Das Diagramm (Fig. 1) zeigt in seinem ältesten Teil eine hohe
Erlenpollenfrequenz, die zum grössten Teil auf dem lokalen Alne-
tum beruhen muss, mit dem die Torfbildung an dieser Stelle be-
gonnen hat. Als bemerkenswertester Teil des Diagrammes folgt
darüber ein ausgesprochenes Maximum der Kiefernpollenkurve,
die weiter oben schnell sinkt um dann zwischen den Proben 8
und 9 zu verschwinden. In noch jüngeren Schichten finden sich
Kiefernpollen nur mehr sporadisch. Im Abschnitt des Pinus-Pollen-
maximums hat der Haselpollen ein Mimimum. Hinsichtlich dieses
letztgenannten Pollens verweise ich im übrigen auf die betreffen-
den Diagramme, ohne in eine Diskussion seines Auftretens hier
eintreten zu können. Der Pollen der Stechpalme /Ilex aquifolium)
— in sämtlichen Fällen charakteristische, leicht zu bestimmende
Körner — tritt, wenn auch vereinzelt, schon in Probe 17 auf.
Der Eichen- und der Ulmenpollen zeigt wenig bemerkenswertes;
von Tilia wurde nur ein Pollen (in Probe 13) gefunden. In den
übrigen Mooren traf ich ihn nie. Die Angabe bei Crosk (1878,
S. 76), dass in den Wicklower Bergen südlich von Dublin Wur-
zeln der Linde im Torle häufig seien, scheint einer Bestätigung zu
bedürfen.

2. Moore aus der Gegend von Caragh Lake und Killarney,
Graischaft Kerry.

Bezüglich der Wälder und der Moorvegetation dieses botanisch
hochinteressanten Gebietes in Südwest-Irland sei auf LLoyp PRAGER
(1901, 1909), RüseL (1912) und Scurry (1916) verwiesen. Moore
sind ziemlich häufig; auch hoch oben in den Gebirgen bildet sich

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