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ferntere Zellen sich mehr normal teilen, wodurch die genannten
Einbiegungen des Blattes zustande gekommen sind. Vergleiche
übrigens was oben über die Krümmung der Wurzel gesagt wurde!
Das zweite Laubblattspaar besitzt normale Form. Es muss doch
betont werden, was auch aus der Fig. 5 hervorgeht, dass dasje-
nige gegen das Keimblatt gerichtete Blatt sich schneller entwickelt
als das entgegengesetzle. Die Wirkung der Längenspaltung macht
Fig. 6. Zwei Paar Zwillinge der Sonnenblume, die von Embryohälften mit längs-
geteilten Kotyledonen stammen. Man bemerke, dass das erste Laubblatt normal
ist; das andere, auf der Schnittseite, ist, wenn überhaupt entwickelt, noch sehr klein.
sich weiter nicht bemerkbar. Die Laubblätter, welche das dritte
Paar bilden,sind ungefähr gleich gross und vollständig normal (Fig. 5).
Wenn die Spaltung mitten durch die Keimblälter gemacht war,
trennen sich, wie gesagt, die Anlagen des ersten Laubblattpaares
unverletzt voneinander (vgl. Fig. 4). Die herauswachsenden Pflan-
zen entwickeln zuerst nur ein einziges Laubblatt, welches völlig
normal ist (Fig. 6). Meistens wird das fehlende Blatt nicht regene-
riert. Wenn dies aber eintrifft, bleibt es doch in seiner Entwick-
lung bedeutend nach (Fig. 6). Die folgenden Laubblätter sind ganz
normal. Bei der Sonnenblume lasst sich die Wirkung des Schnittes
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