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pruniforme mehr innerhalb des Rahmens des normalen, bei N. Zetter-
stedtii hingegen nur des gestörlen Lebens zu fallen.
Die Regeneration nimmt in den noch unbeschädigten Rinden-
schichten ihren Ausgangspunkt. In diesen Rindenschichlen findet
man stels ein dichtes Gewirr von Verjüngungsherden. Tritt nun
hierdurch bei Entwicklung der Fäden aus dem Gewirr die Höcker-
bildung in Richtung nach innen und aussen auf, so wird selbst-
verständlich der Effekt hieraus eben die flache Lagerform.
Auf die Degeneration folgt somit die Regeneration. Der ursprüng-
liche morphologische Typus geht aber verloren, und der neu ent-
standene zeigt eine Physiognomie, die der normalen so wenig wie
möglich ähnlich sieht.
V. Rückblick auf die normale Lebensgeschichte des Lagers.
Die kleineren Lager des Kugeltypus, welche eine ebene Oberfläche
zeigen, stellen den am wenigsten komplizierten Ausgangspunkt für
die Herleitung der weileren Typen dar.
Es tritt ja hier nur in der Peripherie eine ganz dünne Schicht
von zusammenwickelten Trichomen auf, von der aus bald eine
Höckerbildung nach aussen erfolgt. Parallel hiermit geht oftmals
eine Blasenbildung gegen das Innere des primären, mit der Anlage
der peripheren Verjüngungsschicht auf Trichome evakuierten Lagers.
Durch Auseinanderwickeln der Fäden des dichten Verjüngungs-
gewirrs ergibt sich dann bald ein recht lobuliertes Lager, wo die
‘aden den typischen Radialverlauf zeigen.
In jeder der neugebildeten Loben trilt dann wiederum früher
oder späler Sporenbildung und danach auch bisweilen die Anlage
einer peripheren Verjüngungsschicht auf, von der aus das weitere
Wachstum des Lagers stattfindet. Durch Absprengen von Teilloben
entstehen neue Lager.
Diese Neubildung scheint zu allen Jahreszeiten stattzufinden.
Doch scheinen im Sommer derartige Lager, wo die Radialstruktur
typisch ausgebildet ist, vorzuherrschen. Der eigentliche Zuwachs des
Lagers, durch die Entwicklung der Fortpflanzungsgewirre charakte-
risiert, dürfte demnach besonders in den Sommermonalen stattfinden.
* *
Die Kolonientypen von Nostoc Zetterstedtii zeigen also ein sehr
wechselndes Bild. Ausser der typischen Form gibt es ganz
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