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desselben Gebirgsgrates gegen Pavlova poläna im oberen Teile der
Krummholzregion, etwa 1800 m ü. d. M. Hier waren 1-köplige
Individuen häufiger als mehrköpfige, weiter oben am Gebirgsgrale
umgekehrt. Ein ähnliches Verhalten ist schon von Frirze und
Irse bemerkt worden. Nach diesen Forschern geht die Pflanze.
bis nahe unter die Krivánspilze hinauf und ist in höheren Lagen
bisweilen 5—6-köpfig.
Sie ist an mehreren Punklen der Tatra gefunden worden. So z.B.
auf dem Liliowe unler der Swinnica in der polnischen Tatra, ziemlich
zahlreich (Rehmann), unler der Eistaler Spilze, am Weissen See
(Uechtritz) im östlichen Teile des Gebirges. Siehe SAGORSKI und
SCHNEIDERS Flora, Korura, “Distributio plantarum vasculosarum
in Monlibus Tatrieis“ (1889—1890), S. 352 und ZAHN in Ungarische
Bot. Blatter 1911, S. 125.
Diese hochinteressanle Hieracium-Sippe ist durch die langen,
schmalen, mit Mikrodrüsen versehenen Blätter, die fast kugeligen
Hüllen, die goldge!ben Blülen und vor allem durch die reichliche,
mehr oder weniger dichte, sehr dunkle und weiche Hüllenhaar-
bekleidung ausserordentlich gut gekennzeichnet. In Herbarien ver-
bleichen natürlich die Blüten mil der Zeil, wie bei anderen Arlen
dieser Gallung. — Von dem nahe verwandten H. alpicola in den süd-
lichen Alpen und H, rhodopeum in der Türkei und in Bulgarien
unterscheidel sich diese Form durch ihre dunklen Hüllenhaare
und andere Merkmale.
In der Monographie von NÄGELI und Prrer, S. 282, kommt die
Ansicht zum Ausdruck, dass H. alpicola Schleich. und nàchslver-
wandle Spezies alt und im Rückgang begriffen sind, eine Ansicht,
der ich beistimmen möchte.
Durch die Form der Blatter und die Form und Grösse der Früchte
ist H. Ullepitschii den gewöhnlichen Piloselloiden am ähnlichsten;
an dem Bau der Hüllen sieht man aber, dass es sich zugleich dem
Subgenus Stenotheca nähert. Unter den letzteren kommt es einigen
Spezies der Gruppe Aurelliformia Fr. am nächsten, besonders dem
an der Küste von Alaska, auf den Aleulischen Inseln und Kamt-
schatka vorkommenden AH. triste Willd.,’ von dem es habituell
ziemlich verschieden ist, mit dem es aber betreffs der Foım und Be-
haarung der Hüllen fast vollständig übereinsimmt. H. Ullepitschü
(nebst den anderen Alpicolina) nimmt demgemäss gewissermassen
! Vgl. E. Fries, Epierisis Generis Hieraciorum (1862), S. 147 und Zann in Euglers
Pilanzenreich, IV, 280 (1922).
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