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iwae bei Göteborg und in Bohuslän berichten J. Eriksson und Th.
Wulff (Den amerikanska krusbärsmjöldaggen, pag. 42 in Meddel.
fr. Centralanst. f. försöksv. p. jordbruksomr., no. 1, 1907). Auf der
Vereinsexkursion wurden 85 Arten gesammelt.
Von den in Bohuslän beobachteten Pilzen beanspruchen Uromyces
Solidaginis, Puccinia Virgaureae, P. Campanulae, P. Sonchi und
Me-lanotaenium cingens ein besonderes Interesse. Seitdem Battandier
(Quelques mots sur les causes de la Iocalisalion des espèces d’une
region in Bull. d. 1. Soc. Botan. d. France, t. 34, 1887) die
Aufmerksamkeit darauf gelenkt hatte, dass es Arten in Algerien giebt,
die eine ausgeprägt alpin-mariliine Verbreitung aufweisen, haben
mehrere Forscher, wie Schimper (Ueber Schutzmittel des Laubes
gegen Transpiration, besonders in der Flora Javas in Sitz. Ber. d.
k. Preuss. Akad. d. Wissensch., Bd. XL, 1890) und Bohun (Ett
exempel på ömsesidig vikariering mellan en fjäll- och en kustform
in Botan. Notis. 1900) weitere Beispiele vom Vikarieren alpiner
und maritimer Arten geliefert, bedingt durch ähnliche klimatische
Verhältnisse. Die Vegetation Bohusläns enthält, wie bekannt, mehrere
Elemente, die in anderen Gegenden eine ausgeprägt alpine oder
arktisch-alpine Verbreitung haben, wie Alchemilla alpina, Carex
in-curva, Hippophaë rhamnoides, Khodiola rosea und Rosa
pimpinelli-folia. Diesen schliessen sich die fünf oben genannten Uredineen
und Ustilagineen an; möglicherweise gehört auch die auf Carex
incurva bei Fjällbacka vorkommende Uredo zur selben Gruppe.
Ueber die geographische Verbreitung der drei letztgenannten
Spe-cies vergl. unten. Hier mag nur die Verbreitung von Uromyces
Solidaginis diskutiert werden.
Folgende Standorte dieses Pilzes sind mir bekannt:
Schweden: Tome Lappmark (leg. T. Vestergren), Lule
Lappmark an mehreren Lokalitäten in Sarekfjällen (leg. T. Vestergren),
um Kvickjock (leg. G. Lagerheim), Gellivara bei Homojock (leg.
J. Hamner), Västerbotten, bei Umeå »ganz häufig» (J. Vleugel,
Bidrag till kännedomen om Umeåtraktens svampflora, pag. 323 in
Svensk Bot. Tidskr. Bd 2), Bångnäs (leg. Alb. Nilsson), Jämtland,
westlicher Teil an mehreren Lokalitäten (leg. C. J. Johansson, Alb.
Nilsson), Härjedalen, Fjällnäs (leg. G. Lagerheim), an mehreren
Lokalitäten in den Kirchspielen Lillherrdal, Sveg und Linsell (leg.
1 Über Hippophaë und Rosa vergl. F. Hock, Die Verbreitung der
Meerstrandpflanzen Norddeutschlands und ihre Zugehörigkeit zu verschiedenen Genossenschaften,
pag. 22 (Sep. aus Botan. Centralbl. Beih. Bd X, 1901).
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