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Boh. Kungälf, Bohus, Masthugget in Göteborg und Glyceria
fluitans: Boh. Vargö.
Auf der feuchten Wiese bei Masthugget, wo der Pilz sehr
reichlich vorkam, weideten mehrere Kühe, welchen das mit dem Pilze
behaftete Gras bekanntlich sehr schädlich ist. Vor neun Jahren
ging durch die schwedische Presse eine Notiz über ein sehr
schädliches Auftreten dieses Pilzes, das sich durch schweres Erkranken
der Kühe, die vom Pilze befallenes Gras gefressen hatten, äusserte.
Nach E. Schoug, der näheres über diese Vergiftungsfälle mitgeteilt
hat (Förgiftning hos nötkreatur vid förtärandet af jättegröe in Svensk
Veterinärtidskrift, årg. 4, häft. 7, pag. 311, 1899; vergl. auch J.
Eriksson, Giftiges Süssgras, Glyceria spectabilis, von Ustilago
lon-gissima befallen in Zeitschr. f. Pflanzenkrankheiten, Band X, pag.
15, 1900), sind derartige Vergiftungsfälle früher aus Schweden nicht
bekannt geworden. Schon vor mehr als 100 Jahren waren die
giftigen Eigenschaften des verpilzten Grases bekannt. Ueber Glyceria
aquatica (Kassewia) schreibt z. B. A. J. Retzius (Flora oeconomica
Sveciae, pag. 526, Lund 1806): »In Schlesien wird sie Böser Minsch
genannt und soll nach Leopold Kühen tötlich sein.
Mützsche-fahl hal dies näher untersucht und sagt, dass die Kassewia
zuweilen an einer Krankheit leidet, die sich als abfärbende Streifen
an den Blättern zeigt; in diesem Zustand soll sie das Vieh schnell
töten, wenn sie grün gefressen wird, falls es nicht bald von der
Blähung, die sich zeigt, geheilt wird.» (Uebersetzung). Nach
Körnicke (in F. de Thümen, Herbarium mycologicuni oeconomicum,
fasc. VI, no. 263, Bayreuth 1875) wird die von Ustilago longissima
befallene Glyceria aquatica in verschiedenen Gegenden Deutschlands
(Wittenberg, Königsberg i. Pr., Lausitz) Bürstschilf, Bärstegras oder
Platzegras genannt, weil es dem Rindvieh, wenn frisch gefressen,
tötlich sei. Nach Mitteilungen aus Mecklenburg sollen Ziegen und
Rindvieh davon sterben. Im Heu soll das kranke Gras
unschädlich sein. Vergl.. auch P. Ascherson, F^lora der Provinz
Brandenburg, Abt. I, pag. 851, Berlin 1864.
Ustilago Tragopogi (Pers.) Schrot, in den Blüten von Tragopogon
pratense: Göteborg.
U. utriculosa (Nees) Tul. in den Fruchtknoten von Polygonum la-
pathifolium: Boll. Kungälf.
U. violacea (Pers.) Tul. in den Antheren von Silene maritima: Boh.
Hyppeln und Silene rupestris: Boh. Koön.
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