- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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menziehung sehen wir in den Figg. 33 u. 35, aber auch so früh
wie in Fig. 31, im Gamosomenstadium, kann man sie bisweilen
noch unterscheiden. Ein Kern, wie der in Fig. 35, dürfte direkt
aus dem der Fig. 31 entwickelt sein. Von Fig. 35 aus kann man
dann die Zusammenziehung bis zu ihrem Höhepunkt, der durch
Fig. 40 dargestellt ist, verfolgen, in ganz analoger Weise, wie wir
die Entwicklung des Knäuels Fig. 20 bei Achillea von Fig. 15 aus
ableiteten. Die entsprechende Entwicklungsreihe bei Trollius wird
durch die Figg. 31, 35, 36, 37, 38 und 40 illustriert.

Auffallend ist es, dass die Gamorniten bei Trollius ausgeprägt
perlenschnurähnlich sind, während sie bei Calendula und Achillea fast
immer glatt sind, Figg. 4, 8, 9, 10, und nur ausnahmeweise
Körne-iung zeigen, Fig. 11 (vergl. van Wisselingh 99, Mottier 07 und
Grégoire 07).

Die Gamorniten, oder vielmehr ihre Lininsubstanz verlängert sich
beträchtlich während der Chromatinverteilung, und auch dann noch,
wenn diese vollendet ist. Sie bilden dabei reichlich Schlingen,
so dass es schwer hält, ihren Verlauf im einzelnen zu verfolgen,
Figg. 36, 37. Der sichtbare Kerninhalt ist jetzt immer einseitig an
der Membran kontrahiert, den Nueleolus, der jetzt am häufigsten
nur ein einziger ist, oft ganz umschliessend. — Die feinen
Lininstruk-turen, die sich in den Figg. 34, 35 befanden, sind noch in Fig. 37
wiederzufinden, dann aber verschwinden sie wahrscheinlich rasch.

Ich besprach oben bei Calendula und Achillea ein wenig die
Frage, ob in der Synapsis die Gamorniten in zwei oder mehrere
kettenartige Spireme übergingen oder nicht. Bei Trollius kann man
konstatieren, dass die Gamomitenpaare einzeln angelegt werden, und
dass sie so spät wie in Fig. 34 noch nicht mit ihren Enden
verklebt sind.

Wenn der Kern in die Kopulationsperiode eintritt, Fig. 37, scheint
es, als ob seine Empfindlichkeit gegen äussere Einwirkung bedeutend
erhöht würde. Die ungünstige Wirkung, die hier in Betracht
kommen könnte, wäre natürlich die der Fixierllüssigkeit. Kerne des
eigentlichen Kopulationsstadiums bieten nämlich immer einen sehr
verworrenen Anblick, und jedenfalls hat dies seinen Grund in dem
Einfluss des Fixiermittels. Das Stadiuni zunächst hinter dem der
Fig. 37, wo die Verschmelzung der Gamorniten eben begonnen hat,
ist durch die Fig. 38 veranschaulicht. Der grösste Teil des
Kernin-halts ist ein einziges Gewirr schlecht wahrnehmbarer
Chromatin-körner und Fäden, aber aus den Teilen, die in die Kernhöhle

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