- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
104

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

104

ken, sehr enge zusammengedrehten Fäden besteht. Aus dieser
Masse schiessen zwei dünnere Fäden hervor (siehe die Figur). Sie
repräsentieren offenbar ein noch nicht kopuliertes Gamomitenpaar.
Man sieht, dass die dünnen Fäden etwa halb so dick sind wie die
in ein Knäuel zusammengewundenen.

Im grossen und ganzen habe ich gefunden, dass das Flemmingsche
Anilinfärben ungünstiger als die Heidenhainsche
Hämatoxylin-methode für das Studium der feineren Strukturen des Kerninhalts
bei Trollius ist. In Präparaten, die mit Safranin-Gentianaviolett
gefärbt sind, treten nicht die einzelnen Chromatinkörner deutlich
von einander und von dem umgebenden Linin isoliert hervor, und
daraus erklärt es sich, dass bei verschieden gefärbten Präparaten
so verschiedene Bilder desselben Stadiums entstehen können. Die
Figg. 40 und 41 sind nämlich Präparaten entnommen, die von
demselben Paraffinblock stammen, so dass die Fixierung in beiden
Fällen als gleich gut betrachtet werden kann. Dessenungeachtet habe
ich niemals solche Bilder wie das in Fig. 40 in gut gefärbten
Hä-matoxylinpräparaten gesehen. — Nichtsdestoweniger halle ich daran
fest, dass die Figuren 40 und 41 ungefähr ein und dasselbe
Stadium darstellen. — Dass die Bilder jedoch so verschieden sind,
hängt, meiner Ansicht nach, davon ab, dass im
Hämatoxylinprä-parat, Fig. 40, das gut differenziert war, das Linin ganz ungefärbt
und daher unsichtbar oder jedenfalls schwer wahrzunehmen war,
nur die im Linin gelagerten Chromatinkörner behalten energisch
das Färbmittel; im Safranin-Gentianaviolett-Präparat, Fig. 41,
dagegen ist das Linin so kräftig gefärbt, dass es die an und für sich
nur wenig stärker gefärbten Körner ganz verdunkelt, weshalb die
fadige Struktur des Knäuels deutlicher hervortritt, wie auch die
Gamomiten ganz glatt erscheinen. Die beiden Figuren 40 und 41
komplettieren einander also in der Tat ganz vortrefflich, so dass
wir eine vollständige Auffassung von der Struktur dieses
Knäuelstadiums bekommen können.

Der typisch synaptische Knäuel, Figg. 40 und 41, wickelt sich
dann allmählich in einen lockeren auf, Fig. 46 Taf. III (hier sind
der Deutlichkeit halber nur einige im Gesichtsfeld sichtbare Fäden
gezeichnet). Die Chromatinkörner scheinen noch einfach zu sein,
aber sie sind ein wenig grösser als die in Fig. 40. Nach ihrer
weiteren Vergrösserung und Lockerung haben wir schliesslich das
typische, dicke, ungeteilte Spirem vor uns, Fig. 44 Taf. III.

Eine besondere Besprechung verdient Fig. 43, Taf. III. Solche

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Mon Dec 11 22:59:17 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/3/0132.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free