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Scheiben mit zahlreichen bandförmigen Lappen, teils isolierte
Lappen oder Bänder. Da die Chromatophoren eine so wechselnde
Gestalt und vor allem wechselnde Grösse haben, so folgt auch
daraus, dass ihre Anzahl in jeder Zelle in hohem Grade wechselt.
Ich habe nicht Gelegenheit gehabt, die Chromatophorenform von
N. Gmelini zu untersuchen und sie mit der von N. tongatense zu
vergleichen, und Schmitz giebt auch kein Bild derselben, so dass
es demnach nicht möglich ist zu entscheiden, ob diese beiden
Arten in dieser Hinsicht ganz übereinstimmen.
Dass innerhalb der Algengattungen im allgemeinen oft die Form
der Chromatophoren höchst beträchtlich wechseln kann, ist ja nicht
unbekannt, gewöhnlich ist dies aber eine Sache, die in der
floristischen Litteratur aus natürlichen Gründen gerade nie berührt wird,
obwohl sie natürlich der wissenschaftlichen Systematik gute Dienste
leisten könnte. Daher habe ich es nicht unterlassen wollen, schon
in diesem Zusammenhang die Chromatophorenform von N.
tongatense zu besprechen.
Bekanntlich ist ja Nitophyllum eine äusserst formenreiche
Gattung mit gegen 80 bekannten Arten, und wahrscheinlich wird wohl
eine künftige Detailuntersuchung derselben zeigen, dass daraus
mehrere Gattungen auszuscheiden sind. So haben z. B. Nienburgs
Untersuchungen ihrer Wachstumsgeschichte gezeigt, dass
hinsichtlich des längeren oder kürzeren Fortlebens der Scheitelzellen
mehrere distinkte Typen unterschieden werden können, usw.
Die künftige Systematik dieser formenreichen Gattung muss dann
natürlich auf alle diese Verhältnisse und selbstverständlich auch auf
die Chromatophorenform Rücksicht nehmen. Es ist daher wichtig,
dass Beobachtungen hierüber an lebendem oder an ordentlich
konserviertem (nicht nur gepresstem) Material zur Verfügung stehen,
und aus diesem Grunde habe ich in diesem Aufsatz mich mit der
Form der Chromatophoren beschäftigt, wenn auch der Hauptzweck
eine Mitteilung über die eigentümlichen lichtreflektierenden
Plasmakörper gewesen ist.
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