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rere Generationen hiedurch genau bekannt sind und deren
systematischer Wert so ziemlich klargestellt ist. Anders verhielt es sich
mit dem Rosa-Material, das von spontan wachsenden Individuen
des Bergianischen Gartens stammte und also, wenn die eingehenden
Beschreibungen eines so erfahrenen Rosa-Kenners, wie es S.
Almquist ist, auch noch so ausführlich und zutreffend sind, doch nicht
in zweifelhaften Fällen über den systematischen Wert der
untersuchten Formen entscheiden können. Dieser Nachteil wird am
deutlichsten erkennbar, wenn es sich um speziell cytologische Fragen
handelt. Aber für die Frage, ob auch bei Rosa eventuell Apogamie
vorliege, ist dieses Material spontaner Formen sehr gut
verwendbar, und ich benutze hier die Gelegenheit, Herrn Oberlehrer Dr.
S. Almquist bestens dafür zu danken, dass er mir in so
liebenswürdiger Weise das von ihm se
genau und eingehend
beschriebene Material zur Verfügung
gestellt hat.
Das Rosa-Material wurde zu
verschiedenen Zeiten gesammelt,
um möglichst viele Stadien zu
erhalten. Als Fixierflüssigkeit
habe ich hauptsächlich und mit
gutem Erfolg FlemmingsGemisch
benutzt, dann aber auch Juels
und Carnoys. Rosa ist sehr
schwer zu schneiden, besonders
die Früchtchen, wegen ihrer
reichlichen Haarbedeckung. Im
Folgenden werde ich nun
ausschliesslich auf die Reduktionsteilung bei der Pollenbildung
eingehen. Ich kann also jetzt noch nicht auf Grund cytologischer
Data sicher sagen, ob hier Apogamie vorliegt. Dass in der Gattung
Rosa Arten vorkommen, die ohne Befruchtung Samen mit typisch
ausgebildeten Embryonen hervorzubringen vermögen, geht aus dem
vor Kurzem erschienenen Bericht von Herrn Aman. E. Lundström
über einige Kastrationsversuche mit Rosa-Formen hervor, vgl. diese
Zeitschr. Bd. 3, S. (15).
Meine Untersuchungen über die Embryobildung dieser Gattung
sind zwar noch nicht abgeschlossen, ich hoffe aber doch nächstens
eine ausführliche Mitteilung darüber geben zu können. Unten werde
Fig. 3. Rosa canina *persalicifolia. A, B
zwei Kerne der Pollenmutterzelle in früher
Diakinese, bivalente und Univalente
Chromosomensegmente zeigend. Zeiss’ Apochr.
1,5 mm., Oe. 12.
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