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Blätter in Zahl, während die schmalen, linealischen die äusseren,
stärker beleuchteten Sprosse hauptsächlich auszeichnen.
Diese laciniate Buche ist seit lange bekannt wegen ihrer Neigung,
in die ganzblättrige Form zurückzuschlagen und breitflächige, mehr
oder minder schwach gezähnte Blätter zu bilden. Dies wurde schon
von Loudon 1854, S. 1951—52’ bemerkt, der über diese Form, von
ihm Fcigus silvaticci *heterophylla genannt schreibt: »this variety,
which may be designated as möre curious than beautiful. is very
apt to return to the normal form.» Dasselbe haben Alexander
Braun ! 1851, S. 335) und Wigand (citiert nach Cramer 1907, S. 233)
erwähnt oder beschrieben, und de Vries (1906. S. Iii) sagt über
die schlitzblättrige Buche, dass sie oft nur teilweise zurückschlägt
und dabei die verschiedenen Formen der zerschlitzten,
farnähnlichen, eichenblattartigen und noch anders gestalteten Blätter an
den Zweigen derselben Aste entwickelt. Bei den fünf, von mir
näher beobachteten Exemplaren dieser Form der Buche ’im
botanischen Garten Bergiilund und auf Experimentalfältet bei
Stockholm. im botanischen Garten in Visby und im Brunnenpark bei
Ronneby, an letzterer Stelle zwei, besonders schöne Bäume) zeigen
besonders die oberen Zweige der Krone grosse Neigung
zurückzuschlagen, so dass hier ganzblättrige Zweige zuweilen an Zahl
und Stärke die schlitzblättrigen überwiegen: besonders ist dies
der Fall bei den zwei schönen Bäumen im Brunnenpark bei
Ronneby. Die gewöhnliche Blattform der Buche kommt jedoch
nicht zur Ausbildung, immer sind die Blätter deutlich und oft
scharf gezähnt.
DIE ASPLEXIFOLIA-Bl’CHEX BEI BONNEBY.
Während meines Aufenthaltes bei dem Gesundbrunnen Ronneby
Ende Juni und Anfang Juli 1909 hatte ich Gelegenheit, mehrere
interessante Beobachtungen zu machen über die Art und Weise, in
welcher die ganzblättrigen Zweige bei der asplenifolia-Buche
entstehen. Mitte Oktober desselben Jahres wurden mehrere, ganz
oder teilweise zurückgeschlagene Zweige eingesammelt, abgebildet
und näher untersucht, worauf sie in einem Eiskeller der
Hambur-gerbraurei in Stockholm zum Überwintern untergebracht wurden.
Mitte März 1910 wurden diese im Gewächshaus des botanischen
Instituts der Universität Stockholm getrieben, wobei mehrere
wohlentwickelte, aber kleine Blätter hervorbrachen. In dieser Weise
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