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Diese Art ist nur einmal früher fan Ribes in Italien gefunden
worden. Die bisherige Beschreibung ist sehr unvollständig,
weshalb ich hier von dieser in vielen Beziehungen
bemerkenswerten Art eine neue Beschreibung gebe:
Perithecien in kleinen, stark gewölbten, warzenförmigen
Gruppen zu 10 bis 20 zusammen hervorbrechend, von dem
zerrissenen Periderm umgeben. Die einzelnen Perithecien bis
’/, mm. im Durchmesser, kugelig, schwarz, mit deutlich
papillenförmiger Mündung, in eine krumige, filzartige Masse
eingesenkt oder mit einfachen, braunen, septierten, 4—5 u dicken
Haaren spärlich bekleidet: Perithecienwand lederartig-häutig,
aus ziemlich kleinen, rundlichen, 5 u breiten Zellen
zusammengesetzt. — Asci zahlreich, zylindrisch, kurz gestielt, Ssporig.
120—150x 10—13 u gross. — Paraphysen fädig. hyalin. —
Sporen fadenförmig, parallel nebeneinander liegend, mit 11—20
Querwänden; an diesen ein wenig eingeschnürt, fast hyalin,
eine der mittleren Zellen knotig verdickt. 104—120x4« gross.
Ähnelt wegen seiner dicht zusammenstehenden Perithecien
habituell einem Melogrammci oder einem anderen derartigen
stromatischen Pilz: ein Stroma fehlt ihm jedoch gänzlich; die
Substanz des Substrats ist ganz unverändert und ohne
Saumlinie; Asci und Sporen kennzeichnen ihn als einen echten
Ophioholus. Saccardo hat ihn wegen der Behaarung in Syll.
IX, p. 352 zur Gattung Ophiochaeta geführt.
Diese Art, von der mir ein reichliches Material zur
Verfügung gestanden hat, war nur an den jüngsten Teilen der
Zweige zu finden. An den etwas dickeren Zweigteilen fand
sich eine I.eptosphaeria, wahrscheinlich eine noch
unbeschriebene Art. An den dicksten Teilen waren ausserdem einige
Perithecien einer Pleospora zu sehen. Bei der Krankheit
»Roggenhalmbrecher» kommen bekanntlich auch eine Leptosphaeria
und ein Ophioholus zusammen vor. Man könnte beinahe
versucht sein zu vermuthen. dass diese einander begleitenden
Vertreter so nahe verwandter Gattungen sich aus demselben Mvcel
entwickelten, wobei Leptosphaeria ein späteres Stadium als
Ophioholus darstellte.
Phaeosphaerella juncaginearum Bbh.) Sacc. An dürren, vorjährigen
Stengeln von Triglochin palustre: Sikeå VII 1908.
Phyllaehora graminis (Pers.) Fuck. Auf Blättern von Aira flexuosa:
Umeå X 1908. — Perithecien unreif. — Von J. Lind bestimmt.
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