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schlügen beruht darauf, dass viel Kleesaat in Schweden importiert
wird und in dieser Saat Samen der erwähnten Art als
Verunreinigung vorkommen. Dass die meisten Fundorte sich in
Süd-Schweden befinden, beruht wieder darauf, dass in diesen Gegenden
wenig Kleesaat produziert wird; darum wird hier zum grossen Teil
importierte, mitteleuropäische oder russische Kleesaat ausgesät.
In Mittel-Schweden dagegen, wo im allgemeinen nur spätblühender
Rotklee, s. g. Spätklee oder einschittiger Rotklee angewandt wird,
wird der Redarf an Kleesaat zum grössten Teil mit der eigenen
Produc-tion gedeckt; nur selten wird hier importierte Kleesaat gebraucht.
An den meisten FundortenislSilene dicholoma wahrscheinlich direct
eingeführt, denn der importierte, frühblühende, mitteleuropäische
Rotklee wird in Schweden nicht zur Samengewinnung sondern nur
für Heugewinnung angebaut. Der Verf. hat doch in den letzten
Jahren beobachtet, dass Silene dichotoma vereinzelt in Samenfeldern
vom schwedischen Rotklee oder Spätklee erschienen ist, und
damit scheint die wirkliche Verbreitung dieser Art in Schweden
angefangen zu sein.
Der Verf. erwähnt auch das Auftreten der Silene in Haferfeldern
und auf Ruderalplätzen, insbesondere bei einigen grossen
Dampf-miihlen und bei Häfen einiger Seestädte.
Schliesslich berichtet der Verf. kurz über die Verbreitung dieser
Art in Mittel-Europa.
LITTERATURFÖRTECKNING.
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Boergkr, Alb. I), Die Provenienzfrage bei Klee- und Grassaaten. Landw.
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Burchard, O. (I), Die Unkrautsamen der Klee- und Grassaaten mit
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