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Uredo gefunden. Doch habe ich nicht die Möglichkeit gehabt,
diese Nährpflanzen während des letzten Teils der Vegetationsperiode
zu beobachten, weshalb ich mich nicht darüber äussern kann, ob
sie Teleutosporen ausbilden.
Wintersporen von Melampsora habe ich auf Salix lanata,
phyli-cifolia und nigricans eingesammelt. Sie stimmen morphologisch
mit Melampsora Larici-epitea überein. Betreffs der Uredohaufen ist
zu bemerken, dass die primär gebildeten gross sind (einen bis
mehrere mm. im Durchmesser) und oft in einander übergehen, die
späteren, durch Uredoinfektion gebildeten dagegen oft punktförmig
wie bei Melampsora lapponum, von welcher Art sie sich jedoch durch
dickwandige Paraphysen unterscheiden.
Ob die drei zuletzt genannten Formen identisch sind, kann ich
nicht mit Bestimmtheit entscheiden, aber einige Kulturversuche
scheinen dafür zu sprechen, dass dies nicht der Fall ist. Ich habe
nämlich auf Salix phijlicifolia ohne Erfolg Sporen von S. lanata
und von S. nigricans ausgesät.
Ein Versuch, mit Uredosporen von S. lanata S. lapponum zu
infizieren hatte ein zweifelhaftes Resultat. Drei Wochen nach
Beginn des Versuchs beobachtete ich nämlich einen kleinen gelben
Fleck, der, wie sich bei genauerer Untersuchung herausstellte, von
einem kleinen Uredohaufen verursacht war. Indessen war die
Infektion so unbedeutend, dass wenigstens positive Schlüsse daraus
nicht gezogen werden können.
Melampsorella Cercislii (Pers.) Wint. II. Cerastium alpinum.
Ko-ratjokko 22. VII. 1909.
Melampsoriclium betulinum (Pers.) Kleb. II, III. Betula oclorata.
Häufig in der Birkenregion des Tarratales. Betula nana. Vuoka
VIII. 1912.
Puccinia albulensis Magn. III. Veronica alpina. Häufig im
ganzen Gebiet.
Wie die verwandte Puccinia Veronicarum DC. hat auch diese Art,
wie schon Johanson, (1. c., p. 147) erwähnt, eine f. fragilipes und
eine f. persistens; die erstere ist durch pulverulente Haufen und
dun-kelwandige Sporen mit leicht abbrechendem Stiel charakterisiert,
die letztere durch kompakte Haufen, deren Wände lichter und
deren Stiele fester sind. Bei Puccinia Veronicarum ist die f. fragilipes
überwinternd, während die /’. persistens unmittelbar keimt (vgl. Liro
p. 328). Bei P. albulensis dürfte das Verhältnis ein anderes sein.
Einiges Material von f. fragilipes, das ich bei Virijaure eingesam-
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