- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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O. S. 215) die Entwicklung der Antipodenregion sehr früh ah.
Denn der anlipodale, durch die Teilung des primären
Embryosackkerns (hier = des Embryosackmutterzellkerns) entstandene
Kern teilt sich nicht weiter und verhält sich während der ganzen
folgenden Entwicklung untätig.

Die Endospermbildung. Kurz vor der Befruchtung entsieht an der
Basis des Funiculus eine Wucherung, die an Grösse zunimmt
und schliesslich der Mikropvle anliegt. Diese Wucherung
ermöglicht es dem Pollenschlauch, ohne Umwege bis zum Embryosack
vorzudringen.

Die Endospermbildung setzt bei Butomus unmittelbar nach der
Befruchtung und immer noch kurz vor der ersten Teilung des Eies
ein. Der primäre Endospermkern befindet sich während seiner
ersten Teilung kurz unterhalb der Mitte des Embryosackes. Die
Teilung verläuft in longitudinaler Richtung; zwischen den beiden
Tochterkernen entsteht eine Wand, die den Embryosack in einen
grösseren oberen und einen kleineren unteren Abschnitt zerlegt
(Fig. 19) Ich habe nie beobachtet, dass der so abgetrennte untere
Endospermkern während der folgenden Entwicklung irgend eine
Teilung erführe, wenigstens kann man noch in Stadien, die ein
mehrzelliges Embryo aufweisen, diesen Kern als einen grossen
und stark gefärbten Körper in dem basalen Teile des Embryosackes
wiederfinden.

Der obere Kern teilt sich dagegen sofort in transversaler
Richtung (Fig. 19), und durch wiederholte Teilungen entstehen
allmählich in dem oberen Abschnitt, auf den sich die Endospermbildung
also beschränkt, mehrere Kerne, die sich in dem Wandplasma
verteilen. Eine kräftigere Endospermbildung findet jedoch bei Butomus
nicht statt, und man findet noch in den ziemlich weit vorgerückten
Stadien der Embryobildung nur einzelne Kerne frei im
Wandplasma liegen.

Butomus scheint demnach in dieser Hinsicht mit dem, was vorher
von der Helobien-Gruppe bekannt ist, übereinzustimmen. Diese
Gruppe ist ja durch ihre schwache Endospermbildung
gekennzeichnet. Die Zerlegung des Embryosackes bei der Teilung des
primären Endospermkerns ist ja auch bei Sagittaria von Schaffner
(21, S. 2(50) und später bei Ruppia von Murbeck (14, S. 10)
besprochen. Derselbe Vorgang spielt sich auch bei Limnocharis ab
(Halt. a. a. O. S. 216), die jedoch eine Ausnahme von der in der

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