- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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{Strasburger {137, S. 70, Taf. IV, Fig. 136—140); Koch (89, S.
228, Taf. X, Fig. 10 u. 11)] und uniflora [Shibata (128, S. 706)],
Sarcodes [Oliver (107, S. 322, Pl. XIX, Fig. 36 u. 37, Pl. XX, Fig.
39)], Pyrola rotundifolia [Hofmeister {71, Taf. XXV, Fig. XIX)],
chlorantha und uniflora Pelirisot1 {112, S. 70 u. 72, Fig. 154,
156 u. 160) nachgewiesen. Ich habe die Beobachtung Hofmeisters
über P. rotundifolia bestätigt (Fig. 6 b) und kann P. minor
hinzufügen. Die weiteren Teilungen scheinen nach den ziemlich
übereinstimmenden Angaben verschiedener Forscher auf die beiden
zentralen Zellen beschränkt zu sein. Die terminalen Zellen
degenerieren kurz vor der Beife des Samens und sind noch in reifen Samen
als braune Beste sichtbar. Sie können als ein reduziertes
Gegenstück zu den Endospermhaustorien der Ericaceen u. a. betrachtet
werden.

Das Endosperm verdrängt die seine Seiten umgebenden
Gewebe mit Ausnahme der Epidermis, die zur Samenschale
umgewandelt wird. In den beiden Enden bleiben auch einige
unterliegende Zellen zurück. Sie sind mit Luft erfüllt und bilden eine
Art Flugapparat.

E. Rückblick auf die vorigen Familien; über die
systematische Bedeutung einiger entwicklungsgeschichtlicher
Merkmale.

Wir haben jetzt einige Züge aus der Entwicklungsgeschichte der
Blüte einiger Vertreter der vier unbestrittenen ß/cor/ies-Familien
kurz geschildert. Es dürfte aus dieser Übersicht hervorgehen, dass
wenigstens die bisjetzt untersuchten Ericaceen, Clethraceen,
Epa-cridaceen und Pyrolaceen in dieser Hinsicht übereinstimmen. Man
kann in der Tat auf keinen wichtigeren Unterschied hinweisen.
Wir wollen aber auch nachsehen, ob einige der oben beschriebenen
Verhältnisse derartig sind, dass sie zur Charakterisierung der
Bi-cornes als Beihe beitragen könnten. Wir wollen dabei drei
Hauptpunkte betrachten, und zwar den Bau der Antheren und des
Pollens, den Bau der Samenanlagen und die Entwicklungsgeschichte
des Endosperms.

1 Vielleicht sah I’eltrisot dasselbe Verhalten auch bei anderen Arten. Er gibt
es für Pyrola als allgemeingültig an.

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