- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
140

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

140

betrachtet werden. Schon eine oberflächliche Betrachtung der
obigen Liste zeigt unzweideutig, dass derjenige Endospermtypus, der
durch sukzessive Zellteilung charakterisiert ist, in verschiedenen
Entwicklungsreihen und bei verschiedenen Gelegenheiten aus dem
anderen Haupttypus entstanden ist.

Wenn man versuchen wollte, die obige Liste für einige Schlüsse
von systematischem Interesse zu verwenden, könnte freilich
eingewendet werden, dass die Untersuchungen noch nicht hinreichend
umfassend sind, um sichere Schlüsse zu ermöglichen. Gegen dies
kann ich anführen, dass Endospermbildung durch Zellteilung bei
etwa 150 Arten und der andere Haupttypus bei einer viel grösseren
Zahl von Pflanzen festgestellt ist. Aber als noch schwerwiegender
betrachte ich den Umstand, dass die untersuchten Fälle so
entschieden nach einer bestimmten Bichtung hindeuten. Es ist
nämlich deutlich, dass Endospermbildung durch Zellteilung auf gewisse
Verwandtschaftskreise beschränkt ist. Sie ist in erster Linie für die
Santalales, einen gewissen Teil der Polgcarpicae (im Sinne v.
Wettsteins), die Bicornes und Tubiflorae charakteristisch. Betreffs der
übrigen hierhergehörigen Choripetalen-Familien ist es ein eigentümliches,
aber bedeutungsvolles Zusammentreffen, dass die systematische
Stellung der allermeisten streitig ist. Einige, besonders die Loasaceen,
Empetraceen, Hippuridaceen und Callitrichaceen, weisen in mehreren
Hinsichten Anklänge an sympetale Reihen auf. Es ist auch eine
wichtige Tatsache, dass dieser Typus in den einheitlicheren dialypetalen
Reihen zu fehlen scheint.

Wir müssen aber jetzt fragen, ob dieser Endospermtypus der
einzige in den betreffenden Familien vorhandene ist. Dies ist nicht
der Fall. Es kommen Ausnahmen vor, deren Verteilung sehr
interessant ist. Wir wollen da zuerst nur nebenbei erwähnen, dass
gewisse Araceen ihr Endosperm durch freie Zellbildung bilden.
Diejenigen Forscher, die Vertreter dieser Familie untersucht haben,
liefern zum Teil ungewisse, zum Teil einander widersprechende
Angaben; es ist jedoch deutlich, dass von den untersuchten Arten
wenigstens Acorus gramineus (102, S. 15), Arisaema triphyllum (46’,
S. 42), Diejfenbachia Daraquiniana (47, S. 39) und Nephthytis
Gra-venreuthii (47, S. 36) zum letzten Typus gehören. Eine zweite
Ausnahme ist eigentlich schon erwähnt. Brasenia und Cabomba
weichen nämlich von den übrigen Nymphaeaceen ab. Auch bei jenen
wird jedoch die erste Kernteilung von einer Zellteilung begleitet.

Von zahlreichen Ptlanzen, die zu den oben besprochenen Fa-

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Mon Dec 11 23:01:03 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/7/0172.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free